Mindener Museum

Öffentliche Sonntagsführung zur Mindener Stadtgeschichte im Mittelalter


Am Sonntag, 18. Januar, findet um 14 Uhr die erste öffentliche Sonntagsführung des neuen Jahres im Mindener Museum statt. Im gut 45minütigen Rundgang geht es dieses Mal um die mittelalterliche Stadtgeschichte. Museumsleiter Philipp Koch gibt einen Einblick in das Leben der Menschen in Minden von der frühen Besiedlung um 800 bis in die Zeit des Spätmittelalters um 1450/1500. Der Legende nach schenkte der Sachsenherzog Widukind Kaiser Karl dem Großen (747/748-814) seine Burg im heutigen Minden. „Diese Burg soll nun min und din sein“, soll er dabei gesagt haben. Daraus sei der Name „Min+din“, also Minden, entstanden, so der Mythos. Der Name „Minda“ als Ort einer Reichsversammlung ist für das Jahr 798 erstmals in Quellen überliefert. Neue Forschungen sprechen aber dafür, dass die Legende eine spätmittelalterliche Zuschreibung ist. Wie andere Städte wollte sich auch Minden in seiner Entstehungsgeschichte auf zwei der bedeutendsten historischen Persönlichkeiten des Frühmittelalters stützen. Der spannende Streifzug durch fast 700 Jahre Mindener Stadtgeschichte, die vielfach in Vergessenheit geraten sind, widmet sich wesentlichen Weichenstellungen für die heutige Stadtentwicklung. Warum sich Minden in der Gegenwart so darstellt, wie wir es kennen, lässt sich ohne die mittelalterliche Entwicklung nicht verstehen. Die Führung beleuchtet anhand ausgewählter Objekte und historischer Orte am multimedialen Stadtmodell dieses spannende Kapitel der Mindener Stadtgeschichte. Die Führung kostet pro Person 5 Euro. Inhaber*innen von Jahreskarten zahlen 1,- Euro.

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