Pressestelle

Straßenausbau der Königstraße läuft „plangemäß“ trotz längerer Winterpause


Beton-Pflastersteine in der Farbe „Muschelkalk“ werden derzeit in der Königstraße verlegt. Die Arbeiten haben nach einer längeren Winterpause Anfang März wieder begonnen. Das berichtet Bauleiter Thomas Bröking von den Städtischen Betrieben Minden (SBM) bei einem Ortstermin in dieser Woche. Er ist zufrieden mit dem Fortgang des Straßenausbaus, der Anfang November 2025 auf dem Abschnitt zwischen Königswall und Simeonstraße begonnen hatte. 

Bröking rechnet aktuell damit, dass bis Anfang Juli alles fertig ist. Trotz der längeren Winterpause befindet man sich noch weitestgehend im Zeitplan, da man mit den demnächst anstehenden Asphaltarbeiten sowie nicht vor Ende März begonnen hätte. Zurzeit befindet sich die Baustelle nahe der Einmündung zur Umradstraße. Hier soll zu bis zum 20. März der westliche Kreuzungsbereich gepflastert werden, also zunächst die eine Hälfte der Kreuzung – dann kann der Verkehr von der Umradstraße in Richtung Königswall abfließen. 

Im weiteren Verlauf der Königstraße – bis zur Einmündung Ritterstraße – wechseln sich gepflasterte und asphaltierte Flächen ab. Die Asphaltierungsarbeiten erledigen die Städtischen Betriebe selbst. Anfang dieser Woche fand ein Abstimmungsgespräch mit dem beauftragten Unternehmen und den SBM zu den nächsten Bauabschnitten statt. Die anstehenden Arbeiten sollen weiter „Hand in Hand“ und möglichst ohne Pause laufen, so Bröking. Zunächst seien bei den nächsten Abschnitten aber Vorbereitungen nötig, wie zum Beispiel der Einbau von Straßenabläufen und Entwässerungsrinnen.

Die Verkehrsführung aus der Ritterstraße in Richtung Simeonstraße bleibt wie zur Zeit bestehen. Erst wenn der letzte Abschnitt zwischen Ritterstraße und Königstraße ansteht, werde sich die Verkehrsführung ändern. Dann wird der Verkehr aus der Ritterstraße in Richtung Königswall geführt. Anlieger*innen haben freie Fahrt bis zum Baustellenbereich. Sie sollen ihre Häuser grundsätzlich immer zu Fuß erreichen können. Auch die Feuerwehr kommt durch.

Mitte Mai soll der Abschnitt zwischen Königswall und Ritterstraße fertig sein. Für den letzten Abschnitt bis zur Simeonstraße gibt es dann eine Änderung im Verkehrsfluss. Auto- und Radfahrer*innen können dann von der Ritterstraße nur noch nach rechts in Richtung Königswall abbiegen. Die Einbahnstraßenregelung der Simeonstraße wird dann aufgehoben. Es werden Halteverbotsschilder aufgestellt. Anlieger können dann vom Schichowwall und der Lindenstraße kommend in die Simeonstraße fahren. 

Der Barriereatlas der Stadt Minden sah ursprünglich nur drei kurze barrierefreie Übergänge für die Königstraße vor. Nun gibt es aber deutlich größere Flächen, die ebenerdig gepflastert sind, was ein Zugeständnis an den Beirat für Menschen mit Behinderungen nach einem Ortstermin war. Die ebenerdige Pflasterung hat wegen der Entwässerung zur Mitte hin ein leichtes Gefälle. 

Zwei im Zuge der Kanalbaumaßnahme entnommene Bäume an der Einmündung zur Fröbelstraße werden durch zwei Laubbäume ersetzt. Das Substrat befindet sich bereits in der Erde. In der Einmündung Fröbelstraße wird die Oberfläche ebenfalls neu gepflastert. Die schwarzen Poller werden durch eine rot-weiß markierte Einengung ersetzt. Hier wird es künftig nur noch einen 2 Meter breiten Durchgang für Fußgänger*innen und Radfahrer*innen geben. Abschließend werden auch wieder die Parkplätze markiert und die Fahrradbügel, auch für Lastenräder, eingebaut.

Die Arbeiten für den barrierefreien Umbau kosten rund 280.000 Euro. Hinzu kommen die Kosten für die Verkehrssicherung sowie und die Baukosten für Asphaltabschnitte, die über das Unterhaltungs-Budget der SBM laufen.