Jugendarbeit | Pressestelle

Verlässliche Ferienbetreuung an zwölf Standorten


Mit dem Beginn der Sommerferien sind die Ferienspiele am Montag, 20. Juli, gestartet. Wie auch in den Vorjahren bietet der Bereich Jugendarbeit/Jugendschutz der Stadt Minden eine verlässliche Betreuung für Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren an. Die diesjährigen Ferienspiele finden an insgesamt zwölf Standorten statt. Rund 600 Ferienspielplätze ermöglichen Mädchen und Jungen aus Minden sichere, spannende und betreute Freizeitaktivitäten direkt vor Ort.

Verlässlich sind die Ferienspiele deshalb, weil alle Kinder an zehn Tagen (montags bis freitags) jeweils von 10 Uhr bis 17 Uhr betreut werden und an tollen Programmpunkten teilnehmen können. Die Frühbetreuung beginnt bereits um 7.30 Uhr. „Wir bieten bei den Ferienspielen jeden Tag ein vielfältiges Programm an. Das Angebot ist darauf ausgerichtet, dass die Kinder die Möglichkeit haben, ihre Freizeit selbstbestimmt zu verbringen“, so Bereichsleiterin Daniela Thoring (Jugendarbeit/Jugendschutz). Es gebe deshalb auch immer viel Raum für individuelle Neigungen und Wünsche.

Neben vielfältigen Spiel- und Kreativangeboten gehören auch verschiedene Ausflüge zum Programm. Die Stadt Minden möchte mit diesem Angebot Vereinbarkeit von Familie und Beruf ermöglichen. „Eltern haben nun mal nicht zwölf Wochen im Jahr Urlaub“, weiß der Leiter des Jugendamtes, Eckhard Mohrmann. Berufstätige Alleinerziehende seien hier besonders betroffen. Eine Frühbetreuung könne daher dazu gebucht werden.

Organisiert und durchgeführt wird das Ganze vom Bereich Jugendarbeit/Jugendschutz der Stadt Minden mit seinen fünf städtischen Jugendhäusern in Kooperation mit dem Freizeitmitarbeiterclub (FMC) Minden e.V.. Auch die Schulsozialarbeit übernimmt einen Standort für die etwas älteren Kinder, die eine verlässliche aber auch kreative Ferienbetreuung wünschen.

 Wer den Sommer auch außerhalb von Minden verbringen möchte, kann mit den Mitarbeitenden der städtischen Jugendhäuser an Ferienfreizeiten teilnehmen. Die Reisen für Elf- bis 17-Jährige führen nach Ameland, Grömitz, Spanien und Frankreich. Hier ist der Verein Jugendfreizeit Minden e.V. schon seit Jahren Kooperationspartner der städtischen Jugendarbeit. Insgesamt ermöglichen alle gemeinsam rund 180 Kindern und Jugendlichen einen Urlaub außerhalb des elterlichen Haushalts. Einzelne Plätze stehen auf Nachfrage noch zur Verfügung. 

Der Mehrwert der Ferienspiele für Eltern und Kinder:

  • Entlastung der Familien bei der Urlaubsplanung und sichere, verlässliche Betreuung der Kinder vor Ort
  • Förderung sozialer Kompetenzen, Teamfähigkeit, Kreativität und Verantwortungsbewusstsein der Teilnehmenden
  • Gezielte pädagogische Angebote, sichere Rahmenbedingungen und professionelle Begleitung durch hauptamtliche Fachkräfte und ausgebildete junge Ehrenamtliche
  • Förderung von Chancengerechtigkeit durch niederschwelligen Zugang zu Freizeitangeboten und Ferienfahrten

 
„Jedes Kind hat das Recht auf Ruhe, Freizeit, Spiel, altersgemäße Erholung sowie die freie Teilnahme am kulturellen Leben“, so Daniela Thoring, Bereichsleiterin Jugendarbeit/Jugendschutz. Dieser Grundlage folgend planen die Haupt- und Ehrenamtlichen aus der städtischen Kinder- und Jugendarbeit als Expert*innen seit Jahrzehnten Ferienmaßnahmen.

Die Maßnahmen bieten neben Erholung auch Zeit und Lernräume für die Teilnehmenden, um sich selbst zu entwickeln sowie Fähigkeiten und Talente zu entdecken. Insbesondere durch den Einsatz von über 120 jungen Ehrenamtlichen, sind die Angebote von einem hohen Maß an kindgerechten, partizipativen Gemeinschaftserlebnissen geprägt.

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