„Im Mittelpunkt stehen bei uns dieses Jahr dabei die Themen Gesundheitsschutz bei Hitze sowie Biodiversität und Artenschutz“, verdeutlicht Desirée Heggemeier, Klimaanpassungsmanagerin der Stadt Minden. Im Rahmen der Klimaanpassungswoche hat die Stadt Minden zwei Veranstaltungen geplant.
Zum einen der Vortrag: „Hitze – Auswirkungen, Verhalten und Prävention für Senior*innen“. Am 22. Juni finden gleich zwei Vorträge zum Thema Hitzeschutz für ältere Menschen statt. Als Referent ist Dr. Michael Adam von der Landesseniorenvertretung NRW eingeladen. Die Veranstaltungen beginnen um 11 Uhr im Begegnungszentrum Bärenkämpen, Sieben Bauern 20A, 32425 Minden, sowie um 14 Uhr am Johanniskirchhof 4, 32423 Minden. Im Anschluss des zweiten Termins folgt gegen ca. 15.30 Uhr ein kleiner Stadtspaziergang.
Im Vortrag werden die gesundheitlichen Auswirkungen zunehmender Hitzeperioden erläutert. Zudem erhalten Seniorinnen und Senioren praktische Hinweise zum richtigen Verhalten bei hohen Temperaturen sowie zur Prävention hitzebedingter Gesundheitsrisiken. Die Vorträge sind Teil der Maßnahme „Seniorenspezifische Informations- und Beratungsangebote zu klimawandelbedingten Gesundheitsrisiken“ aus dem kürzlich beschlossenen Klimaanpassungskonzept der Stadt Minden.
Als eine weitere Veranstaltung findet am 26. Juni um 21 Uhr eine Fledermausexkursion statt. Treffpunkt für die Exkursion ist der Eingang zum Weserglacis am Schwanenteich/Parkplatz Alte Regierung, Tonhallenstraße 7, 32423 Minden. Interessierte können sich unter www.minden.de/fledermaus anmelden. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.
Die Mindener Fledermausexpertin Sandra Meier gibt während der Exkursion spannende Einblicke in die heimische Fledermauswelt. Neben den biologischen Besonderheiten der geschickten Flugkünstler thematisiert Sandra Meier auch die Auswirkungen des Klimawandels auf Fledermäuse. Dabei geht es unter anderem um die Folgen immer heißerer Sommer für die kleinen Insektenjäger, mögliche Veränderungen des Überwinterungsverhaltens sowie Chancen und Risiken veränderter klimatischer Bedingungen.
Zudem macht die Stadt Minden auf die aktuell laufende Faunakartierung im Weserglacis aufmerksam, die ebenfalls Bestandteil des Klimaanpassungskonzeptes ist. Der Verlust der Biodiversität zählt zu den zentralen Folgen des Klimawandels. Mit der Kartierung sollen heimische Arten im Weserglacis erfasst und Maßnahmen zum weiteren Schutz und zur Förderung der Tierwelt entwickelt werden. Interessierte können gesichtete Arten über www.minden.de/kartierung melden.