Mindener Museum

Vortrag zur Stadtgeschichte Mindens im Mittelalter


Im Mittelpunkt steht die Stadtgeschichte. Der Vortrag am 27. September beginnt um Um 19.30 Uhr. Museumsleiter Philipp Koch wird im Werberg-Saal des Mindener Museums über Ergebnisse seiner Provenienzforschung zu einem jüdischen Grabstein aus den Jahren 1345/1349 berichten.

Das Museum besitzt drei zusammengehörende Fragmente eines zerbrochenen jüdischen Grabsteins aus Sandstein mit hebräischer Inschrift auf der Vorderseite. Sie gehören zum mittleren Teil einer Grabstele. Teile der rechten Seite sind abgebrochen. Der Teil, der in der Erde versenkt war, fehlt ebenfalls. Die Herkunft der Fragmente ist ebenso ungeklärt.

1981 beschrieb der damalige Museumsleiter Heinz Peter Mielke erstmals das Objekt. Weil relevante Informationen fehlen, lässt die Geschichte des jüdischen Grabsteins sich nicht mehr vollständig rekonstruieren. Der Vortrag beleuchtet daher die Frage, welche Informationen uns die Fragmente trotzdem heute über das jüdische Leben im mittelalterlichen Minden liefern können. 

Im Museum ist weiterhin eine FFP2-Maske oder ein medizinischer Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Im belüfteten Vortragsraum kann der Mund-Nasen-Schutz auf den mit Abstand gestellten Sitzplätzen abgenommen werden.

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