Gleichstellungsstelle

NEIN zu Gewalt gegen Frauen


Zum 25. November, dem internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen, wird weltweit auf die Rechte von Frauen und gegen geschlechtsspezifische Gewalt aufmerksam gemacht. Gewalt gegen Frauen ist noch immer Alltag in Deutschland, jede dritte Frau erlebt mindestens einmal in ihrem Leben physische oder sexualisierte Übergriffe.

Zu diesem Aktionstag verteilen die Gleichstellungsbeauftragten im Kreis Minden-Lübbecke dieses Jahr bedruckte Taschentuchpackungen, die auf das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ 116 016 aufmerksam machen. Das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ im Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben bietet seit zehn Jahren niedrigschwellige Erstberatung – rund um die Uhr, kostenfrei und anonym.

Die Stadt Minden positioniert sich deutlich gegen Gewalt an Frauen. Es kann jede Frau, unabhängig von Alter, Herkunft und Bildungsgrad, betreffen. Gewalt tritt nicht immer nur körperlich auf, oft sind Frauen auch psychischer Gewalt in Form von Beleidigungen oder Einschüchterungen betroffen. Die Stadt Minden verurteilt Gewalt gegen Frauen und möchte Betroffene dabei unterstützen schnell und rund um die Uhr Hilfe zu erhalten, und macht daher mit dieser Aktion auf das Hilfetelefon aufmerksam.

„Wir haben die Taschentücher in der Stadtverwaltung an verschiedene Bereiche verteilt, um mit diesem Alltagsgegenstand die Information möglichst niedrigschwellig in viele Haushalte zu tragen“, berichtet Silke Williams, stellvertretende Gleichstellungsbeauftragte. An der Aktion beteiligt sind von der Stadt Minden neben der Gleichstellungsstelle, die Begegnungszentren in Bärenkämpen und Rodenbeck, der Allgemeine Soziale Dienst, das Integrationsbüro, der Bereich Soziales und die Bürgerdienste.

Der 25. November ist weltweit ein Gedenk- und Aktionstag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen. Die Schwestern Minerva, Patria und María Teresa Mirabal würden am 25. November 1960 in der Dominikanischen Republik vom militärischen Geheimdienst ermordet, weil sie sich gegen den damaligen Diktator Rafael Trujillo zur Wehr gesetzt hatten. Sie waren im Untergrund unter dem Namen „Mariposas“ (Schmetterlinge) bekannt.

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