Mindener Museum

Museums-AG der Eine-Welt-Schule spielt im Mindener Museum kleines Szenenspiel


Am Dienstag, 2. Juli, fand für neun Ganztagskinder der Eine-Welt-Schule im Mindener Museum die Premiere eines selbst entwickelten Szenenspiels statt. Seit Februar trafen sich die Kinder einmal wöchentlich im Museum und reisten gedanklich in das 16. Jahrhundert. Ausgestattet mit den passenden Kostümen und Requisiten dachten sie sich Geschichten aus dem Mindener Stadtleben aus. In ihrem Stück ging es um Nächstenliebe, Gerechtigkeit und Großzügigkeit: Eine Gruppe überlegt, wie sie die reichen Kaufleute und Wohlhabenden der Stadt dazu bewegen kann, den Ärmsten etwas von ihrem Reichtum abzugeben. Am Ende gibt es ein Happy End für alle Stadtbewohner*innen.

Zahlreiche Mitschüler*innen sowie Eltern und Großeltern schauten am Dienstag den kleinen Schauspieler*innen zu und ließen sich auf eine Reise in die Vergangenheit mitnehmen.

Das Projekt ist Teil der Initiative „Kultur macht stark“ und konnte dank einer Förderung durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung allen Teilnehmenden kostenfrei angeboten werden. Das Mindener Museum und die Eine-Welt-Schule kooperieren bereits seit mehreren Jahren eng miteinander. Die Zusammenarbeit wird auch im nächsten Schuljahr mit einer neuen Ganztags-AG fortgesetzt.

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