Stadtbibliothek

Lesung: „Miles Davis – Sound eines Lebens“ mit Stefan Hentz


Autor Stefan Hentz zeichnet in seiner jüngst bei Reclam erschienen Biographie „Miles Davis. Sound eines Lebens“ Leben und Werk des „Prince of Darkness“ so fundiert wie kenntnisreich nach und dringt tief in das widersprüchliche Genie vor. Die Stadtbibliothek hat den auch als Kulturjournalist (Zeit, NZZ, WDR3) arbeitenden Autor zu einer Lesung eingeladen, die er mit Bildern und Musikaufnahmen ergänzen wird.

Die Lesung findet im Jazz Club Minden statt. Beginn ist 19 Uhr, der Einlass findet ab 18 Uhr statt. Der Eintritt kostet 10 Euro. Die Tickets sind an der Abendkasse erhältlich. Es wird um eine Voranmeldung per E-Mail an stadtbibliothek@minden.de gebeten.

Brillanter Trompeter, Boxer und Jazzlegende: Miles Davis ist eine der größten Musikerpersönlichkeiten nicht nur der Jazzgeschichte, seine Silhouette bis heute eine Ikone. Miles Davis war eine Naturgewalt, ein Virtuose der Wandlungen, der den Jazz mehrfach neu erfand. Er verband künstlerische Integrität mit Sensibilität und verschob die Grenzen des Jazz – von Birth of the Cool bis Bitches Brew und weit darüber hinaus. Sein Album Kind of Blue gilt vielen als die beste Jazz-Platte aller Zeiten. Weltweit erfolgreich, blieben rassistische Diskriminierung und die daraus resultierende Wut prägend für seine Persönlichkeit. Doch wer war der Mensch hinter dem Mythos des „Prince of Darkness“?

Die Lesung ist Teil drei der Reihe „100 Jahre Miles Davis“ des Jazz Clubs. Darin wird am 15. Oktober der Film „Birth oft he Cool“ gezeigt. Am 18. Oktober folgt ein Konzert des einstigen Davis-Gitarristen Mike Stern.

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