Wieviel Geld nimmt die Stadt Minden ein? Wofür wird es ausgegeben? Welche Investitionen sind geplant und wie entwickeln sich die städtischen Finanzen? Antworten auf diese und viele weitere Fragen rund um den kommunalen Haushalt lassen sich künftig noch übersichtlicher und anschaulicher nachvollziehen. Die Stadt Minden hat die Controlling-Software IKVS eingeführt und damit einen weiteren Schritt in Richtung eines modernen, digitalen Finanzmanagements gemacht.
Mit IKVS können die umfangreichen Informationen des städtischen Haushalts interaktiv aufbereitet werden. Statt sich ausschließlich durch zahlreiche Tabellen und Seiten eines klassischen Haushaltsplanes zu arbeiten, können Nutzerinnen und Nutzer gezielt einzelne Themenbereiche aufrufen, Finanzdaten miteinander vergleichen und Entwicklungen anhand von Grafiken und Kennzahlen nachvollziehen.
„Der kommunale Haushalt ist ein sehr komplexes Zahlenwerk. Gleichzeitig geht er alle an, denn hier wird sichtbar, welche finanziellen Möglichkeiten die Stadt hat und wofür die Mittel eingesetzt werden. Mit IKVS können diese Informationen deutlich verständlicher und transparenter dargestellt werden“, sagt Stadtkämmerer Norbert Kresse.
Gerade in finanziell herausfordernden Zeiten sei es wichtig, Entwicklungen frühzeitig zu erkennen und Entscheidungen auf einer verlässlichen Datengrundlage zu treffen. Für die Stadt Minden ist ein modernes Finanzcontrolling daher nicht nur eine Frage der Digitalisierung, sondern ein wichtiges Instrument für die zukünftige Steuerung der kommunalen Finanzen.
„Wir müssen unsere finanziellen Spielräume sehr genau im Blick behalten. IKVS unterstützt uns dabei, die Entwicklung von Einnahmen, Ausgaben und Kennzahlen laufend zu beobachten und Zusammenhänge schneller zu erkennen. Das hilft Verwaltung und Politik bei der Steuerung und schafft zugleich mehr Transparenz gegenüber der Öffentlichkeit“, so der Stadtkämmerer und Beigeordnete Kresse weiter.
Die Software bietet dabei verschiedene Möglichkeiten Finanzdaten auszuwerten und übersichtlich darzustellen. So lassen sich beispielsweise Haushaltsdaten betrachten, Planwerte mit tatsächlichen Entwicklungen vergleichen und Kennzahlen über mehrere Jahre hinweg analysieren. Ein besonderer Vorteil liegt in der interaktiven Darstellung des Haushalts. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich auf diese Weise einen eigenen Überblick über die Finanzen der Stadt verschaffen und gezielt Bereiche betrachten, die für sie von Interesse sind.
„Transparenz bedeutet nicht, möglichst viele Zahlen zu veröffentlichen, sondern die Zahlen auch verständlich zugänglich zu machen. Genau hier setzt IKVS an. Wir wollen damit einen niedrigschwelligen Zugang zu den städtischen Finanzdaten schaffen und zeigen, was hinter den Zahlen des Haushalts steckt“, so die Stadt Minden.
Die Digitalisierung des Haushalts- und Berichtswesens bietet darüber hinaus Vorteile für die Verwaltung selbst. Finanzinformationen können zentral ausgewertet, Entwicklungen schneller sichtbar gemacht und Berichte effizienter erstellt werden. Damit unterstützt IKVS die Stadt Minden bei der Weiterentwicklung ihres Finanzcontrollings und ihrer Steuerungsinstrumente.
Die Einführung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die kommunalen Finanzen vor großen Herausforderungen stehen. Auch Minden muss mit steigenden Belastungen und begrenzten Spielräumen umgehen. Umso wichtiger ist es, die vorhandenen Ressourcen zielgerichtet einzusetzen und finanzielle Entwicklungen frühzeitig zu erkennen.
Mit der interaktiven Haushaltsdarstellung macht die Stadt Minden ihre Finanzplanung damit nicht nur digitaler, sondern auch verständlicher, transparenter und besser nachvollziehbar.
Weitere Informationen zum Haushalt sowie auch die aggregierte Form des Haushaltsflyers finden Interessierte auf der Homepage der Stadt Minden. Hier der direkte Link zum Digitalen Haushalt.