Mindener Museum

Mittagspausenführung zur Mindener Biergeschichte im Museum


Am Mittwoch, 10. August, findet im Mindener Museum ab 12.45 Uhr wieder eine öffentliche Mittagspausenführung statt. Dieses Mal stellt Museumsleiter Philipp Koch in einem halbstündigen Streifzug ausgewählte Aspekte und Exponate aus der vielfältigen Geschichte des Mindener Bieres vor.

In Minden wurde seit dem Mittelalter in dazu besonders berechtigten Bürgerhäusern Bier gebraut, ausgeschenkt und vermarktet. In der Bausubstanz der Stadt haben sich hiervon allerdings kaum Spuren erhalten. Bier war bis ins 16. und 17. Jahrhundert Alltagsgetränk und es gab einen regelrechten „Bierboom“. Ein Jahrhundert später konkurrierte es mit kolonialen Getränken wie Tee, Kakao oder Kaffee oder mit dem heimischen Branntwein.

1865 gründeten der Bäcker Franz Louis Brettholz und der Buchhändler Heinrich August Denkmann an der heutigen Marienstraße die Dampfbierbrauerei „Feldschlößchen“. Der Industriebetrieb produzierte die Hausmarke „Weser-Pils“ und andere Biersorten mit modernster Technik, verfügte über eine eigene Quelle und einen Eiskeller. In dem kurzen Rundgang durch die Dauerausstellung erfahren Teilnehmende mehr über die vielfältigen Aspekte der Mindener Biergeschichte und lernen die wichtigsten Museumsobjekte dazu kennen. 

Die Führung kostet pro Person 3,50 Euro. Inhaber von Jahreskarten zahlen 1,- Euro. Im Museum ist weiterhin das Tragen einer FFP2-Maske oder eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes erforderlich.

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