Die Stadt Minden modernisiert das Baugenehmigungsverfahren und baut die digitale Kommunikation mit Bauherrinnen und Bauherren, Antragstellenden sowie Entwurfsverfassenden weiter aus. Künftig können Bauanträge über das landesweite Bauportal.NRW digital eingereicht werden. Die weitere Kommunikation im Verfahren erfolgt anschließend über die digitale Projektplattform Dalux.
„Mit der digitalen Antragstellung wird das Genehmigungsverfahren einfacher, transparenter und effizienter gestaltet. Ziel ist eine medienbruchfreie Kommunikation zwischen Antragstellenden, Planenden und Bauaufsichtsbehörde sowie die Reduzierung des papiergebundenen Verwaltungsaufwands“, streicht der Beigeordnete für Städtebau und Feuerschutz, Lars Bursian, heraus.
Bis zum Inkrafttreten der neuen Landesbauordnung – voraussichtlich im November 2026 – wird es auch weiterhin möglich sein, Bauanträge in Papierform einzureichen. Diese Unterlagen müssten allerdings gescannt und in das Bauportal von den Mitarbeitenden des Bereiches Bauordnung „eingepflegt“ werden, weshalb die Stadt Minden empfiehlt, den schnelleren, digitalen Weg zu wählen.
Im Zuge der fortschreitenden Digitalisierung der Verwaltungsleistungen stellt die Stadt Minden die Antragstellung im Baugenehmigungsverfahren zum 1. Juli 2026 auf die digitale Einreichung über das Bauportal.NRW um. Damit werden die landesweit bereitgestellten digitalen Verfahren künftig auch in Minden vollständig genutzt. Die Stadt Minden schaffe damit frühzeitig die organisatorischen und technischen Voraussetzungen für eine moderne Verfahrensabwicklung.
„Mit der digitalen Antragstellung geht die Stadt einen wichtigen Schritt in Richtung einer modernen und bürgernahen Verwaltung. Gleichzeitig werden transparente Prozesse geschaffen und die Kommunikation zwischen allen Beteiligten erleichtert“, stellt der Vorsitzende des Ausschusses für Stadtentwicklung und Bauen, Hendrik Mucke, heraus.
Die Antragstellung erfolgt vollständig über das Bauportal.NRW. Dort werden die Antragsdaten erfasst und die erforderlichen Unterlagen digital hochgeladen. Nach Eingang des Antrags werden die Daten automatisch in das digitale Verfahren übernommen. Im weiteren Verlauf erhalten Beteiligte eine Einladung in den digitalen Projektraum. Dort können Unterlagen eingesehen, Dokumente hochgeladen sowie Nachrichten und Nachforderungen digital bearbeitet werden.
Die digitale Verfahrensführung bietet zahlreiche Vorteile:
- Vereinfachte Kommunikation zwischen allen Beteiligten
- Wegfall umfangreicher Papierunterlagen
- Digitale Nachreichung von Dokumenten
- Zentrale und nachvollziehbare Projektakte
- Medienbruchfreie Bearbeitung im gesamten Verfahren
- Verbesserte Transparenz über den Bearbeitungsstand
Die Stadt Minden rät Bauherrinnen und Bauherren sowie Entwurfsverfassenden, sich mit den digitalen Möglichkeiten vertraut zu machen. Für die digitale Antragstellung über das Bauportal.NRW benötigen antragstellende Personen eine BundID oder – bei Unternehmen, Planungsbüros und sonstigen juristischen Personen – ein ELSTER-Unternehmenskonto.
Die Stadt Minden empfiehlt Antragsteller*innen daher, sich frühzeitig um die Einrichtung der erforderlichen Zugangsmöglichkeiten zu kümmern. So bietet die Stadt am Digitaltag, 26. Juni, eine Beratung rund um die BundID an. Die Aktion findet von 9.30 Uhr bis 12.30 Uhr in der Bürgerhallte der (Eingang Kleiner Domhof 17) statt.
Weitere Informationen zur Antragstellung in Bezug auf Online-Bauanträge finden Interessierte über das Bauportal.NRW.
