WBV Am Wiehen | Pressestelle

Trinkwasser-Ampel wieder auf Gelb - "Gemeinsam dranbleiben"


Richtung Herbstbeginn zeigt sich beim Trinkwasserverbrauch in Bad Oeynhausen, Hille, Hüllhorst, Löhne und in Teilen von Minden: Die hohen Verbrauchsspitzen des Sommers bleiben im Verbandsgebiet des Wasserbeschaffungsverbands (WBV) „Am Wiehen“ aus. Insgesamt ist eine leicht fallende Tendenz beim Trinkwasserverbrauch zu verzeichnen. Deshalb beschloss der Vorstand, die Trinkwasser-Ampel am Freitag, 25. September , von Rot auf Gelb zu schalten. Dennoch heißt es: "Dranbleiben – am bewussten Umgang mit Trinkwasser ebenso wie an den nächsten Schritten für eine sichere Wasserversorgung."

Knapp 16,9 Millionen Liter Trinkwasser wurden am Mittwoch, 24. September, im gesamten Verbandsgebiet genutzt. Damit liegt der Verbrauch in der im Sommer angestrebten Marke von 16 bis 17 Millionen Litern am Tag, in der Woche zuvor gab es ähnliche Werte. Doch auch bei der gelben Ampelschaltung ist der sparsame Umgang mit Trinkwasser angesagt. Größere Wassernutzungen sollten weiterhin vermieden werden, denn die hohen Wasserverbräuche aus dem Sommer wirken bei der verfügbaren Jahresmenge noch nach. Jetzt im Herbst soll die Abgabemenge weiter sinken, damit auch eine Grünschaltung der Trinkwasser-Ampel erfolgen kann.

„Viele haben in den letzten Monaten mitgezogen und zum Wassersparen beigetragen – zu Hause, in Vereinen, in den Betrieben, der Landwirtschaft und in den Kommunen“, sagt Michael Kasche, Verbandsvorsteher des WBV „Am Wiehen“. „Ganz besonders haben uns auch unsere Zulieferpartner unterstützt, die uns stets mit zusätzlichen Wassermengen geholfen haben, teils sogar weit über das vertraglich vereinbarte Maß hinaus. Dafür sind wir sehr dankbar. Doch es gilt weiterhin, gemeinschaftlich die wertvolle Resource Wasser zu schonen und die Versorgung zukunftssicher auszurichten.“

Die Arbeit geht weiter
Dafür wird in der nächsten Woche die Verbandsversammlung des WBV „Am Wiehen“ zusammenkommen, um die für 2027 angedachten Maßnahmen rund um die Trinkwasserversorgung zu beraten und zu beschließen. „Wir entwickeln unsere Wasserversorgung Schritt für Schritt weiter und werden darüber wieder transparent berichten“, so Michael Kasche. „Denn die Herausforderungen, die z. B. auch die klimatischen Veränderungen mit sich bringen, werden uns weiterhin begleiten.“

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