Demokratiekonferenz in Minden in diesem Jahr als Online-Veranstaltung


„Der Lokale Aktionsplan Minden“, vertreten durch die Stadt Minden und „Minden – Für Demokratie und Vielfalt e. V.“, laden zur sechsten Demokratiekonferenz für Donnerstag, 1. Oktober von 18.30 Uhr bis circa 21 Uhr, ein. In diesem Jahr wird die Konferenz digital stattfinden. Wer dabei sein möchte, sollte sich bis zum 23. September bei lap-minden@ewe.net anmelden. 

„Interessierte bekommen einen Zugangscode bzw. einen Link per E-Mail zugeschickt und können sich dann zur Konferenz dazu schalten“, erklärt Michael Buhre, der die Online-Veranstaltung moderiert. Die Teilnahme ist kostenfrei und funktioniert über eine Videokonferenz-Plattform. Nach dem Einloggen kommt man in einen digitalen Warteraum und wird vom Moderator zur Konferenz zugeschaltet. 

Karl-Heinz Ochs von der Koordinierungs- und Fachstelle Minden - Für Demokratie und Vielfalt e. V. wird einen Rückblick über die Aktionen geben und ausgewählte Projekte vorstellen. Inhaltlich steht dieses Mal das Thema „Fake Facts“ im Mittelpunkt. Dafür konnte Katharina Nocun für einen Vortrag gewonnen werden. Die Publizistin und Bürgerrechtlerin spricht über Verschwörungstheorien und dem Umgang damit. 

Angesichts der Corona-Einschränkungen wird es in diesem Jahr die Möglichkeit zum virtuellen Austausch für alle Akteure des Mindener Bündnisses für Demokratie geben. Eingeladen sind auch alle Mindenerinnen und Mindener, die sich für Demokratie und Vielfalt in ihrer Stadt engagieren und interessieren.

Der Lokale Aktionsplan Minden (LAP) wurde 2011 ins Leben gerufen, um lokale Bündnisse gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus zu stärken. Seit dem 1. Januar 2015 steht das Motto "Demokratie leben!" in Minden für die aktive Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger an einer Partnerschaft für Demokratie. In einmal jährlich stattfindenden Demokratiekonferenzen hat jede*r im Rahmen des Bundesprogramms die Gelegenheit über Chancen und Herausforderungen sowie über die künftige Arbeit des Lokalen Aktionsplanes mitzudiskutieren. Die Ergebnisse sind im Handlungskonzept zusammengefasst, das vom Rat der Stadt legitimiert wurde.