„Minden ist eine weltoffene Stadt, in der viele unterschiedliche Nationen leben. Die Interkulturellen Wochen stehen dafür, dass man sich näher kommt, einander kennenlernt und Menschen miteinander verbindet“, unterstreicht Paul Ekrot, Vorsitzender des Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration (ACI). ACI-Mitglied Mehmet Fatih Rüzgar pflichtet ihm bei und hebt hervor: „Unsere Demokratie braucht Vielfalt“. Damit sind die beiden nicht allein, denn unter der Federführung des Teams Integration der Stadt Minden gibt es in diesem Jahr bereits zum sechsten Mal die Interkulturellen Wochen (IKW).
„Was unsere Stadt ausmacht, sind die Menschen, die hier leben – mit ihren unterschiedlichen Geschichten, Erfahrungen, Sprachen und Traditionen. Die Interkulturellen Wochen bringen unsere Stadtgesellschaft und viele Gäste zusammen und schaffen Gelegenheiten, miteinander zu lachen, zu feiern und vor allem ins Gespräch zu kommen. Mein besonderer Dank gilt dabei allen Organisationen, Vereinen und engagierten Bürgerinnen und Bürgern, die mit ihren Ideen, ihrer Zeit und ihrem Einsatz dazu beitragen, dass ein so vielfältiges und lebendiges Programm entstanden ist. Dieses Engagement ist ein wichtiger Beitrag für das Miteinander in unserer Stadt“, betont Daniela Giannone, Erste Beigeordnete der Stadt Minden.
Die IKW sind zwei besondere Wochen im Jahr, die sich zum Ziel gesetzt haben, Brücken zwischen verschiedenen Kulturen zu bauen und den interkulturellen Dialog zu fördern. Die Mindener*innen dürfen sich auf zahlreiche kulturelle Veranstaltungen, Theater, Mitmach-Angebote für Jung und Alt sowie kulinarische Erlebnisse freuen.
Zum besonderen Highlight gehört die Auftaktveranstaltung „Minden tischt auf – Fair genießen. Vielfalt erleben!“. Am 17. September, von 16 Uhr bis 18.30 Uhr, sind alle eingeladen, an der langen Tafel auf dem Kleinen Domhof Platz zu nehmen. „In diesem Jahr findet zeitgleich die Faire Woche statt und das ist für uns ein Glücksfall, denn so gestalten wir den Auftakt gemeinsam“, hebt Selvi Arslan, Integrationsbeauftragte der Stadt Minden hervor. Die Idee ist, nachhaltiges Leben in die Breite der Gesellschaft zu bringen und das geht am besten, wenn man zusammen an einem Tisch sitzt und gemeinsam isst – zum Großteil fair gehandelte Lebensmittel.
„Die Zutaten werden vom Welthaus Minden bereitgestellt und bauen darauf, dass jede und jeder nach Möglichkeit das eigene Geschirr mitbringt“, so Ivona Čaliç, Steuerungsgruppe Kreis Minden-Lübbecke und Fairtrade Town Minden, weiter. Wer sich neben dem Essen noch unterhalten möchte, kann das am besten mit den Mitwirkenden der Ausstellung „Wir sind Minden – Porträt einer bunten Stadtgesellschaft“ tun. Suna Arslan (Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration) ist eine von zehn Personen, deren Lebensweg in der Ausstellung porträtiert wird. Gemeinsam mit weiteren Protagonist*innen freut sie sich darauf, ihre Lieblingsgerichte aus der Kindheit mit den Mindener*innen zu teilen, sie gemeinsam zu probieren und dabei über die eigenen bewegten Lebensgeschichten ins Gespräch zu kommen.
Bildunterschrift: Gruppenfoto IKW 2026 in Minden
Personen v.l.n.r.: Mehmet Fatih Rüzgar (Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration), Paul Ekrot (Vorsitzender Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration), Natalie Egert (Team Integration Stadt Minden), Selvi Arslan (Integrationsbeauftragte Stadt Minden), Suna Arslan (Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration), Cansu Tuncdemir (Team Integration), Ivona Čaliç (Steuerungsgruppe Kreis Minden-Lübbecke und Fairtrade Town Minden).
