Minden gestalten

Das rechte Weserufer von der Weserbrücke aus.

© complan

Spatenstich am Stadtteilzentrum Bärenkämpen.

Kameran Ebrahim und Guido Niemeyer vor dem Quartiersbüro Rodenbeck.

Die Zukunft des rechten Weserufers: Im Gespräch auf dem Aktionstag.

Die Kita Rodenbeck eröffnet im Sommer 2017.

Guido Niemeyer

Guido Niemeyer ist Stadtteilmanager in Rodenbeck.

Stadt Minden

Das rechte Weserufer - ein Quartier im Dornröschenschlaf.

Quartiersmanagement

Minden macht sich fit für die Zukunft. Erfahren Sie mehr über unser Quartiersmanagement.

  • Die Stadtgesellschaft verändert sich stetig. Einige Quartiere und Stadtteile werden dabei vor besondere Herausforderungen gestellt. Dem begegnen wir mit aktivem Quartiersmanagement.

    Den Anfang hat 2014 der Stadtteil Rodenbeck gemacht. Dort wurde Guido Niemeyer als Quartiersmanager eingesetzt. Weiter geht es 2017 am rechten Weserufer: Hier wird ein integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept erarbeitet, um das Gebiet mit vielen Brachflächen neu zu entwerfen. In Bärenkämpen entsteht ein neues Stadtteilzentrum, das Raum zum Kennenlernen und Mitmachen geben soll.

    Drei ganz unterschiedliche Projekte - ein gemeinsames Ziel: Kein Mindener Stadteil soll "abgehängt" werden. Gerade die Eigenschaften, die oft als Nachteile oder Problemfelder von Quartieren genannt werden, wollen wir als Chance verstehen und aktiv angehen.


  • Rodenbeck - Vielfalt als Chance

    Das Quartier Rodenbeck ist geprägt von den weithin sichtbaren Wohnblöcken. Hier leben viele Menschen mit Migrationshintergrund und Menschen, die Unterstützung bei der Lebensführung benötigen. Eine lebendige Ehrenamtskultur, die vielfältigen kulturellen Einflüsse und ein besonderes Wir-Gefühl zeichnen das Quartier seit vielen Jahren aus.

    Um die verschiedenen Akteure und Engagierte an einen Tisch zu bringen und zentral zu unterstützen, wurde ein Stadtteilmanager eingesetzt. Seit 2014 ist Guido Niemeyer in Rodenbeck im Einsatz. Er hilft zum Beispiel, wenn Familien Probleme mit Behörden haben oder wenig Deutsch verstehen. Er sammelt Ideen für weitere Treffpunkte oder Nachbarschaftsprojekte.

    Sein Büro hat Guido Niemeyer im Quartiersbüro Rodenbeck im Wilmersdorfer Weg 5. Im Vordergrund seiner Arbeit im persönlichen Kontakt mit den Menschen vor Ort, steht die Hilfe zur Selbsthilfe und eine wegweisende Beratung. Ab August wird ein zweiter Quartiersmanager „einsteigen“. Zusätzliche Quartiersräume werden nach Fertigstellung der Kita Rodenbeck im Zehlendorfer Weg 4 zur Verfügung stehen. Zielgruppen des Stadtteilmanagements sind alle Einwohner*innen Rodenbecks, Kinder und Jugendliche, Senioren, aber auch Flüchtlinge und allgemein Menschen mit Unterstützungsbedarf. Als Unterstützung im Bereich Integration zur Überwindung von Sprachbarrieren und als Kulturmittler steht den Quartiersmanagern Kameran Ebrahim zur Seite. 

  • Bärenkämpen - ein inklusives Quartier

    Mit dem aktuell geplanten Stadtteilzentrum Bärenkämpen als Ort der Begegnung werden derzeit die ersten konkreten Bausteine für das Quartiersmanagement gelegt. Zwei Ansprechpartner*innen sollen ab 2017 vor Ort Projekte anstoßen, Akteurinnen und Akteure vernetzen und Impulse für neue Ideen geben. Im Stadtteil sind bereits viele Bürger*innen ehrenamtlich aktiv. Dieses Engagement soll langfristig unterstützt und weiter gefördert werden.

    Die Quartiersmanager kommen als Ansprechpartner vor Ort mit den Menschen auf Augenhöhe ins Gespräch. Gemeinsam werden so Lösungen für Probleme aufgezeigt und Ideen für Angebote im Stadtteil entwickelt. Bis zur Fertigstellung des Stadtteilzentrums sind die Quartiersmanager im Stadtteilbüro „Sieben Bauern 28A“ zu erreichen.

    Der „erste Spatenstich“ für das neue Begegnungszentrum fand am 12. Juli auf dem Gelände „Sieben Bauern 20“, gegenüber dem Melittabad statt (siehe hierzu auch die Pressemitteilung).

  • Rechtes Weserufer - urbane Zukunft gestalten

    Das Areal zwischen Fort C, Kanzlers Weide und Weserwerft ist rund 2.000.000 Quadratmeter groß (das sind etwa 280 Fußballfelder). Geprägt durch die zum Teil erhaltenen Festungsanlagen, große Industrieflächen und das Bahnhofgelände, ist es wohl das "städtischste" der Mindener Viertel. Dank vieler engagierter Akteurinnen und Akteure hat sich hier in den letzten Jahren eine vielseitige (Jugend-)Kulturszene entwickelt.

    Derzeit wird ein Integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept (ISEK) erarbeitet. Aktives Quartiersmanagement wird den Prozess ab 2017 begleiten. Auch in diesem Stadtteil wird durch einen Quartiersmanager ein Ansprechpartner für die Anliegen der Bürger*innen zur Verfügung stehen. Es werden gemeinsam mit den Akteuren, Ehrenamtlichen und den Einwohner*innen die Themen angegangen, die im Dialog und der gemeinsamen Beratung an erster Stelle stehen. Wichtig ist auch hier die Förderung von Ideen, neuen Impulsen und die Stärkung der Nachbarschaftshilfe – mit Blick auf die unterschiedlichen Altersgruppen im Quartier.



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