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Minden gestalten

Ehrenamtspreis

Die Stadt Minden vergibt jedes Jahr einen Preis für ehrenamtliches und freiwilliges Engagement in Höhe von 500 Euro.
Geehrt werden eine Einzelperson und/oder eine Institution, die sich in besonderem Maße auf ehrenamtlichem Gebiet engagiert hat.

  • Wer soll den Preis bekommen?

  • Jährlich vom 24. September bis 31. Oktober hat jede Mindenerin und jeder Mindener, aber auch jeder Verein, jede Organisation oder Institution die Möglichkeit, Personen oder Institutionen, deren ehrenamtliches oder freiwilliges Engagement sie für besonders anerkennenswert hält, für den Preis vorzuschlagen. Dabei gibt es ausdrücklich keine genauere Definition, welche der vielfältigen Formen persönlichen Einsatzes unter den Begriff „ehrenamtliches und freiwilliges Engagement“ zu fassen sind. Somit kann jede und jeder nach eigenen Vorstellungen und dem jeweiligen persönlichen Ermessen entsprechende Personen oder Institutionen, deren Engagement sie für ehrenwert hält, vorschlagen.

  • Für Ihren Vorschlag füllen Sie einfach den entsprechenden Vorschlagsbogen aus und senden ihn bitte bis zum 31. Oktober 2020 an die angegebene Adresse. Alternativ können Sie Ihren Vorschlag aber auch per E-Mail an richten.

    Wir bitten um vollständige Angaben, wobei die Beschreibung und Begründung der Preiswürdigkeit durchaus in Stichworten möglich ist.

    Eigenvorschläge können nicht berücksichtigt werden.

    Nach Ablauf der Ausschreibungsfrist entscheidet eine unabhängige Jury über die Preisvergabe. Die Entscheidung der Jury ist nicht anfechtbar.

    Wir freuen uns auf Ihre Vorschläge!

  • Die Preisträger 2019

    Den Einzelpreis 2019 erhielt Jutta Alabi, die sich im Schwerpunkt in Bärenkämpen in der Arbeit mit Flüchtlingen, für die „Bunte Kuh“, im Gemeinschaftsgarten Tausendschön und auch für die Martin-Luther-Gemeinde engagiert. Gerührt nahm sie im Beisein ihres Mannes Olaturji Baba Alabi Urkunde, Blumenstrauß und das Preisgeld von Bürgermeister Michael Jäcke entgegen. In ihrer Dankesrede betonte sie, dass sie das alles, was sie seit 2006 geleistet habe, nur mit großer Unterstützung schaffen konnte.

    Der Gruppenpreis ist nach 2018 erneut geteilt. Die Jury, die im November aus insgesamt 24 Vorschlägen die Ausgezeichneten gewählt hatte, entschied, den Preis gemeinsam an die „Grünen Damen und Herren“ im Johannes Wesling Klinikum sowie an die Ehrenamtlichen der evangelischen und katholischen Krankenhausseelsorge im Johannes Wesling Klinikum zu vergeben. Die Freude bei beiden Gruppen war riesig und der Applaus des Publikums lang. 

    Die rund 30 Ehrenamtlichen in der Gruppe der „Grünen Damen und Herren“ stehen Kranken und behinderten Menschen während ihres Klinikum-Aufenthaltes zur Seite. Sie führen Gespräche, geben Hilfestellungen und erledigen Einkäufe. Ein sehr wichtiger Dienst. Denn längst nicht alle Patientinnen und Patienten im Klinikum haben Angehörige und Freunde in der Nähe, die sie regelmäßig besuchen und die ihnen mal das eine oder andere mitbringen oder besorgen. Die „Grünen Damen und Herren“ nehmen sich Zeit für die Patienten, begleiten sie auch zum Friseur oder bei Gängen durchs Gebäude, stellen Kleidung zur Verfügung und besorgen Lektüre.

    Ebenfalls im Johannes Wesling Klinikum sind die Ehrenamtlichen der evangelischen und der katholischen Seelsorge aktiv. Auch sie geben Trost und Unterstützung, wenn eine Patientin oder ein Patient dieses wünscht. Sie sind da, wenn ein Mensch sterbenskrank ist oder sein Leben bedroht ist. Sie begleiten Patienten auch in den Tod und sprechen mit Angehörigen in schweren Situationen. Die Ehrenamtlichen in der Klinikumsseelsorge absolvieren vor ihrem Einsatz eine Qualifizierung. Sie betreuen meist wöchentlich eine Station.

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