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Minden gestalten

Ehrenamtspreis

Die Stadt Minden vergibt jedes Jahr einen Preis für ehrenamtliches und freiwilliges Engagement in Höhe von 500 Euro.
Geehrt werden eine Einzelperson und/oder eine Institution, die sich in besonderem Maße auf ehrenamtlichem Gebiet engagiert hat.

  • Wer soll den Preis bekommen?

  • Jährlich vom 24. September bis 31. Oktober hat jede Mindenerin und jeder Mindener, aber auch jeder Verein, jede Organisation oder Institution die Möglichkeit, Personen oder Institutionen, deren ehrenamtliches oder freiwilliges Engagement sie für besonders anerkennenswert hält, für den Preis vorzuschlagen. Dabei gibt es ausdrücklich keine genauere Definition, welche der vielfältigen Formen persönlichen Einsatzes unter den Begriff „ehrenamtliches und freiwilliges Engagement“ zu fassen sind. Somit kann jede und jeder nach eigenen Vorstellungen und dem jeweiligen persönlichen Ermessen entsprechende Personen oder Institutionen, deren Engagement sie für ehrenwert hält, vorschlagen.

  • Ihren Vorschalg können Sie im angegebenen Zeitraum einreichen.  Im September 2021 finden Sie hierzu im blauen Kasten unter "Ihr Vorschlag" einen aktuellen Vorschlagsbogen. 

    Eigenvorschläge können nicht berücksichtigt werden.

    Nach Ablauf der Ausschreibungsfrist entscheidet eine unabhängige Jury über die Preisvergabe. Die Entscheidung der Jury ist nicht anfechtbar.

  • Die Preisträger 2020

    Den Einzelpreis 2020 erhielt Ulrike Weber-Krumwiede, 1. Vorsitzende der Brustkrebshilfe OWL. In seiner Laudatio lobte Bürgermeister Michael Jäcke das langjährige Engagement der Mindenerin für Frauen, die die Diagnose Brustkrebs erhalten haben. Viele Betroffene würden in der von Weber-Krumwiede gegründeten Gruppe wichtige Unterstützung in einer „sehr schwierigen auch psychisch sehr belastenden Phase“ erhalten, so der Bürgermeister.
    Die Frauen bekommen neben Tipps und Zugang zu einem Netzwerk aus Medizin-Spezialisten, aus der Pharmazie, der Therapie und der Beratung auch insgesamt Zuspruch. Darüber hinaus gibt es im Verein auch einen regelmäßigen Austausch und Sportangebote an der frischen Luft, wie das „Early Bird Outdoor Training“ oder das Paddeln beim Mindener Drachenbootclub und neu eine Biker-Gruppe.

    Als Gruppe hat die Jury „Minden hilft“ als Preisträger 2020 ausgewählt. Hierbei handelt es sich um „eine Initiative aus dem Moment geboren“, so Michael Jäcke in seiner Laudatio. Angefangen habe alles im Jahr 2000 als ein Transport mit Hilfsgütern für ein TBC-Kinderkrankenhaus in Rumänien organisiert wurde.
    Die nächste Aktion wurde mit dem Tsunami in Südostasien Weihnachten 2004 geboren. Nach einer Veranstaltung in der Obermarktpassage wurden 21.000 Euro gesammelt und an die Flutopfer weitergeleitet. Im April 2016 fuhren Jörg Klein, Andreas Schöneberg und Peter Koch mit einem Transporter nach Nordgriechenland, um Geflüchtete in den Lagern Idomeni und Katzikas zu unterstützen. Im März 2020 schließlich folgte die Tour nach Lesbos. 
    Die drei wollen mit ihren Aktionen helfen, aber auch auf Missstände hinweisen, wie sie betonten. „Minden hilft!“ stehe für Spontaneität und kurze Planungszeiträume. Frei nach dem Motto: Wo die Not groß ist, werden Spenden gesammelt und persönlich abgeliefert, so Jäcke. Die Gruppe habe in den vergangenen 20 Jahren Spenden im Wert von rund 75.000 Euro gesammelt und verteilt.

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