Bürger, Service, Politik

Die Auszubildenden der Städtischen Betriebe

Ausbildung bei der Stadt und den Städtischen Betrieben

Schüler, Abiturienten, Absolventen - wir suchen euch!
Ob im Bürgerbüro, im Jugendamt oder bei den Städtischen Betrieben - bei uns gibt es verschiedenste Möglichkeiten mit und vor allem für Menschen zu arbeiten. Das Stöbern in unserem Ausbildungsangebot lohnt sich.

  • Auf dieser Seite stellen wir unser Ausbildungsangebot vor. Die einzelnen Berufe werden nicht jährlich, sondern in unregelmäßigen Abständen angeboten.

    Infos zu den Ausbildungsberufen und den Bewerbungsvoraussetzungen findest du unten. Weitere Fragen zu der Ausschreibung beantwortet Gabriele Hasse, Bereich Personal, Tel. 0571 89-376.

    Die Ausbildungsstellen sind gleichermaßen für Frauen wie Männer geeignet. Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden bei gleicher Eignung besonders berücksichtigt.

    Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen und einer Kopie des letzten Schul-/ diesjährigen Versetzungszeugnisses sind per E-Mail an die Stadt Minden oder auf dem Postweg an Stadt Minden, Bereich 7.1 Personal, Kleiner Domhof 17, 32423 Minden zu senden. Bei Bewerbungen auf dem Postweg verzichte bitte auf die Bewerbungsmappe und reiche ausschließlich Fotokopien ein. Es erfolgt keine Rücksendung der Bewerbungsunterlagen. Diese werden nach Verfahrensabschluss datenschutzgerecht vernichtet.


    Unter dem Motto "Du kannst mehr bewegen, als du denkst!" findet ihr hier ein Video zu einer Vielzahl von Ausbildungsberufen in der Kommunalverwaltung.


    • Für folgende Ausbildungsberufe kannst du dich bis zum 04.11.2017 bewerben:

      • Fachkraft für Abwassertechnik


        Bewerbungsvoraussetzungen:
        Fachoberschulreife oder guter Hauptschulabschluss

        Darüber hinaus solltest Du mitbringen:

        naturwissenschaftliches Interesse
        Interesse für Umweltschutz
        handwerkliches Geschick
        Teamfähigkeit





        So bewirbst du dich:
        Sende deine vollständige Bewerbung (Anschreiben, Lebenslauf, letztes Schulzeugnis) bitte unter Angabe der Referenznummer 56_2017 bis zum 04.11.2017 per E-Mail an die Stadt Minden oder auf dem Postweg an Stadt Minden, Bereich 7.1 Personal, Kleiner Domhof 17, 32423 Minden.
        Bei Bewerbungen auf dem Postweg verzichte bitte auf die Bewerbungsmappe und reiche ausschließlich Fotokopien ein. Es erfolgt keine Rücksendung der Bewerbungsunterlagen. Diese werden nach Verfahrensabschluss datenschutzgerecht vernichtet.

        Tätigkeiten nach der Ausbildung:
        Einsatz in einem Betrieb zur Abwasserbehandlung

        Dauer der Ausbildung:
        3 Jahre

        Beginn der Ausbildung: 01. August des jeweiligen Jahres

        Ablauf der Ausbildung:
        praktische Ausbildung bei der Kläranlage Minden-Leteln
        theoretische Ausbildung an der Berufsschule für Landesfachklassen in Gelsenkirchen
        überbetriebliche Ausbildung am Bildungszentrum für die Entsorgungs- und Wasserwirtschaft in Essen

        Lerninhalte:

        Betrieb und Unterhalt von Entwässerungssystemen und Abwasserbehandlungsanlagen
        Grundlagen der Maschinen-, Verfahrens-, Mess-, Steuerungs- und Regeltechnik
        Werk-, Hilfs- und Gefahrenstoffe
        Werkstoffbearbeitung
        Umgang mit Mikroorganismen und Einsatz von Umweltchemikalien
        Probennahme, Untersuchung und Behandlung von Abwasser und Schlämmen
        Rechtskunde

        Vergütung:

        1. Ausbildungsjahr: 918,26 Euro/ Monat
        2. Ausbildungsjahr: 968,20 Euro/ Monat
        3. Ausbildungsjahr: 1014,02 Euro/ Monat
        zzgl. Jahressonderzahlung und vermögenswirksame Leistungen

        Urlaubstage:
        29

        Informationen über die Ausbildung erteilt:

        Dagmar Hartmann unter Tel. 0571/ 89 216 oder E-Mail .

        Praktika:
        Praktika sind möglich. Interessierte wenden sich bitte an Dagmar Hartmann, unter Tel. 0571/ 89 216 oder E-Mail .



        Jonas, 18, wird in Minden Fachkraft für Abwassertechnik. In den Praxisphasen seiner Ausbildung arbeitet er bei den Städtischen Betrieben Minden auf dem Gelände der Kläranlage Minden-Leteln.


        Warum hast Du Dich für die Ausbildung entschieden?

        Jonas: „Ich habe mich für den Beruf entschieden, weil er so vielfältig ist. Bis das Abwasser gereinigt ist, durchläuft es verschiedene Becken und Stationen.

        Zum Beispiel wird es mechanisch und biologisch gereinigt. Als Fachkraft für Abwassertechnik muss ich all diese Abläufe kennen. Ich arbeite im Labor mit Chemikern zusammen, übernehme aber auch Wartungs- und Reparaturaufgaben an der Anlage.“

        Und: stinkt’s im Klärwerk?
        Jonas: „Nein (lacht). Als ich mich um den Ausbildungsplatz beworben habe, meinten viele meiner Freunde und Bekannten dennoch: ‚Wieso machst du das? – im Klärwerk stinkt es doch. Überleg dir das...‘ Dass das nicht stimmt, wusste ich ja – schließlich habe ich zur Orientierung bei einem Klärwerk hospitiert. Die meisten Leute waren einfach noch nie in einem Klärwerk und haben keine Vorstellung davon, wie dort gearbeitet wird.“

        Wie ist Deine Ausbildung strukturiert?

        Jonas: „Meine Ausbildung ist in einen praktischen und einen theoretischen Teil untergliedert. Der Theorieunterricht erfolgt dabei in Blöcken. Während der praktischen Phasen arbeite ich die ganze Woche über im Klärwerk. Ich begleite und unterstütze die Kollegen bei der Arbeit und lerne so die verschiedenen Stufen der Abwasserreinigung kennen.“

        Was sollten andere Bewerber mitbringen?

        Jonas: „Ich denke, dass man für den Beruf ein gutes Verständnis für technische Zusammenhänge haben sollte. Außerdem hilft es, wenn man sich für biologische und chemische Prozesse interessiert – schließlich nimmt man Proben und arbeitet auch im Labor.“


      • Fachkraft für Rohr-, Kanal-, und Industrieservice



        Bewerbungsvoraussetzungen:
        Fachoberschulreife oder guter Hauptschulabschluss

        Darüber hinaus solltest Du mitbringen:

        naturwissenschaftliches Interesse
        technisches Verständnis und handwerkliches Geschick
        Teamfähigkeit



        So bewirbst du dich:
        Sende deine vollständige Bewerbung (Anschreiben, Lebenslauf, letztes Schulzeugnis) bitte unter Angabe der Referenznummer 55_2017 bis zum 04.11.2017 per E-Mail an die Stadt Minden oder auf dem Postweg an Stadt Minden, Bereich 7.1 Personal, Kleiner Domhof 17, 32423 Minden.
        Bei Bewerbungen auf dem Postweg verzichte bitte auf die Bewerbungsmappe und reiche ausschließlich Fotokopien ein. Es erfolgt keine Rücksendung der Bewerbungsunterlagen. Diese werden nach Verfahrensabschluss datenschutzgerecht vernichtet.

        Tätigkeiten nach der Ausbildung:
        Anstellung im kommunalen Kanalnetzbetrieb
        Anstellung bei gewerblichen Kanalreinigungsfirmen

        Dauer der Ausbildung:
        3 Jahre

        Beginn der Ausbildung: 01. August des jeweiligen Jahres

        Ablauf der Ausbildung:

        praktische Ausbildung im Kanalnetzbetrieb der Städtischen Betriebe Minden
        theoretische Ausbildung an der Berufsschule für Landesfachklassen in Gelsenkirchen
        überbetriebliche Ausbildung bei der DEULA Rheinland

        Lerninhalte:
        Planen, Steuern und Kontrollieren technischer Abläufe
        Bedienen, Inspizieren und Warten von Maschinen, Sonderfahrzeugen und abwassertechnischen Anlagen
        Grundlagen der Maschinen- und Verfahrenstechnik sowie der Mess-, Steuerungs- und Regeltechnik
        Vorbereiten und Sichern von Arbeitsstellen
        Dokumentation von Arbeits- und Betriebsabläufen
        Erkennen und Beheben von Betriebsstörungen

        Vergütung:

        1. Ausbildungsjahr: 918.26 Euro/ Monat
        2. Ausbildungsjahr: 968,20 Euro/ Monat
        3. Ausbildungsjahr: 1014,02 Euro/ Monat
        zzgl. Jahressonderzahlung und vermögenswirksamer Leistungen

        Urlaubstage: 29

        Informationen über die Ausbildung erteilt:
        Dagmar Hartmann unter Tel. 0571/ 89 216 oder E-Mail:

        Praktika:
        Praktika sind möglich. Interessierte wenden sich bitte an Dagmar Hartmann, Tel. 0571/ 89 216 oder E-Mail: .



        Als sie am Ende der Klasse 10 einen Ausbildungsplatz suchten, kannten Chris und Tobias den Beruf der Fachkraft für Rohr-, Kanal- und Industrieservice noch nicht. Durch Tipps aus ihrem Umfeld wurden beide auf das Berufsbild aufmerksam und fanden sich schnell in dem Profil wieder.

        Inzwischen machen beide eine entsprechende Ausbildung bei den Städtischen Betrieben Minden (SBM).

        Warum habt Ihr die Ausbildung gewählt?
        Tobias: „Meine Mutter arbeitet bei der Stadt, wodurch ich auf den Beruf aufmerksam geworden bin. Ich fand das Berufsbild ungewöhnlich und mir hat von vornherein gefallen, dass man im Team arbeitet – das liegt mir und macht mir Spaß.“

        Chris: „Auch ich bin durch einen Tipp von einem Bekannten auf den Beruf gekommen.“

        Tobias: „Bei einem Probetag durfte ich mir das Betriebsgelände dann anschauen – die großen Maschinen, Fahrzeuge und Geräte haben es mir sofort angetan. Mich fasziniert einfach alles, was mit Technik zu tun hat.“

        Wie ist Eure Ausbildung strukturiert?
        Tobias: „Der Beruf ist einfach sehr vielfältig: Kanäle reinigen, Gullis reinigen, Kanäle sanieren, Reparaturen an Kanälen und die Wartung von Pumpwerken gehören zu den typischen Tätigkeiten. Alle Arbeiten werden mit Maschinen durchgeführt. Wie schon gesagt: als ich das erste Mal vor so einem Fahrzeug stand, hat mich die Begeisterung gepackt. Das sind einfach Spielzeuge für einen Mann (lacht)! Natürlich lernen wir während der Ausbildung den Umgang mit diesen Maschinen von Grund auf – die haben ja auch einen gewissen Wert. Da muss man wissen, was man tut.“

        Chris: „Außerdem müssen wir zum Blockunterricht in der Berufsschule Gelsenkirchen. Die Blöcke dauern immer drei Wochen. Man wird vor Ort untergebracht und verpflegt. Zu den Unterrichtsfächern gehören z.B. Maschinen- und Gerätetechnik, Analysetechnik und Umwelttechnik.“

        Tobias: „Wir haben auch allgemeine Fächer wie Sport, Politik und Wirtschaft. Da liegt der Schwerpunkt aber auch auf berufsbezogenen Grundlagen wie z.B. dem Wasserhaushaltsgesetz.“

        Was sollten künftige Bewerber mitbringen?
        Tobias: „Wir fahren meistens in Kolonnen, mindestens aber zu zweit, raus. Deshalb denke ich, dass man vor allem teamfähig sein sollte.“

        Chris: „Man ist für die Sicherheit der Kollegen mitverantwortlich. Deshalb sollte man außerdem verlässlich sein.“

        Tobias: „Zudem muss man sich für Technik interessieren. Es hilft wenn man gerne tüftelt. Wenn zum Beispiel eine Pumpe nicht richtig fördert, ist logisches Denken gefragt: Welche Teile hat die Pumpe, was könnte kaputt sein?

        Ansonsten kann ich Jugendlichen, die sich für den Beruf interessieren, nur raten: Einfach mal reinschauen und sich das Betriebsgelände zeigen lassen- zum Beispiel so wie ich es gemacht habe bei einem Probetag. Da bekommt man den besten Eindruck.“


      • Fachinformatiker*in - Fachrichtung: Systemintegration


        Bewerbungsvoraussetzungen:
        Fachoberschulreife
        Mindestschulnote "befriedigend" in den Fächern Mathematik und Englisch (Maßgeblich ist das letzte Schulzeugnis. Sofern es sich dabei um ein Berufsschulzeugnis handelt, reich bitte auch das Zeugnis der zuletzt besuchten allgemeinbildenden Schule ein.)

        Darüber hinaus solltest Du mitbringen:

        Interesse für Computer
        Teamfähigkeit
        Bereitschaft, sich regelmäßig fortzubilden



        So bewirbst du dich:
        Sende deine vollständige Bewerbung (Anschreiben, Lebenslauf, letztes Schulzeugnis) bitte unter Angabe der Referenznummer 53_2017 bis zum 04.11.2017 per E-Mail an die Stadt Minden oder auf dem Postweg an Stadt Minden, Bereich 7.1 Personal, Kleiner Domhof 17, 32423 Minden.
        Bei Bewerbungen auf dem Postweg gib bitte unbedingt deine E-Mail-Adresse an, da die folgende Kommunikation überwiegend per E-Mail erfolgen wird. Verzichte bitte auf die Bewerbungsmappe und reiche ausschließlich Fotokopien ein. Es erfolgt keine Rücksendung der Bewerbungsunterlagen. Diese werden nach Verfahrensabschluss datenschutzgerecht vernichtet.

        Tätigkeiten nach der Ausbildung:
        System- und Netzwerkbetreuung

        Dauer der Ausbildung:
        3 Jahre

        Beginn der Ausbildung: 01. August des jeweiligen Jahres

        Ablauf der Ausbildung:
        praktische Ausbildung in der Verwaltung
        theoretische und praktische Ausbildung am Berufskolleg Lübbecke

        Lerninhalte:
        Umgang mit Computer-Systemen
        Datennetzwerke und Software planen und installieren
        Beschaffen, Installieren, Konfigurieren und Betreiben

        Vergütung:

        1. Ausbildungsjahr: 918,26 Euro/ Monat
        2. Ausbildungsjahr: 968,20 Euro/ Monat
        3. Ausbildungsjahr: 1014,02 Euro/ Monat
        zzgl. Jahressonderzahlung und vermögenswirksamer Leistungen

        Urlaubstage:
        29

        Informationen über die Ausbildung erteilt:
        Andrea Krüger unter Tel. 0571/ 89 643 oder E-Mail .



        Jens, 21, hat bei der Stadt Minden seine Ausbildung zum Fachinformatiker Systemintegration absolviert. Wenn der Drucker streikt, Outlook jede „Rückmeldung“ verweigert oder neue Programme zu installieren sind – dann wenden sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt Minden an die Informationstechnik - IT.

        Wie ist Deine Ausbildung strukturiert?
        Jens: „Die Praxisanteile meiner Ausbildung absolviere ich bei der Stadtverwaltung. Hier arbeite ich im Team der TUIV – das ist die technikunterstützte Informationsverarbeitung.

        Bei meiner Einarbeitung haben mich die Kolleginnen und Kollegen einfach mitgenommen, wenn sie einen neuen Computer eingerichtet, einen Drucker angeschlossen oder technische Probleme gelöst haben. Am Anfang habe ich einfach nur zugeschaut, mehr und mehr durfte ich mich aber auch selbst probieren. Inzwischen arbeite ich sehr selbstständig – wenn ich mal eine Frage habe, steht mir aber immer ein Kollege zur Seite.“

        Was gefällt Dir besonders an deiner Ausbildung?
        Jens: „Seit dem Beginn meiner Ausbildung im September 2011 habe ich viel Neues gelernt. Mit Software und Hardware für Computer habe ich mich ja schon während meiner Schulzeit viel befasst. Völlig neu war mir allerdings der Umgang mit großen Servern und der Telefonanlage. Außerdem hat das Thema Datenschutz für mich eine ganz andere Bedeutung bekommen: Bei einer Verwaltung werden viele vertrauliche Daten gespeichert – deshalb müssen die Zugriffe gewissenhaft verwaltet werden.“

        Was sollten künftige Bewerber mitbringen?
        Jens: „Ich denke, dass man sich schon für Computer, Programmierung sowie technische Themen im Allgemeinen interessieren sollte. Naja, vielleicht sollte man auch schon einmal mit einem Computer gearbeitet haben (lacht). Ganz wichtig ist die Fähigkeit zu logischem, lösungsorientiertem Denken. Schließlich geht es im Arbeitsalltag besonders häufig darum, Kollegen bei der Lösung von Computerproblemen zu unterstützten. Deshalb und da wir in der TUIV sehr eng zusammen arbeiten, sollte man auf jeden Fall teamfähig sein.“

      • Kfz-Mechatroniker*in - Fachrichtung: Nutzfahrzeugtechnik

        Bewerbungsvoraussetzungen:
        Hauptschulabschluss/ Fachoberschulreife

        Darüber hinaus solltest Du mitbringen:

        Interesse an Technik
        handwerkliches Geschick



        So bewirbst du dich:
        Sende deine vollständige Bewerbung (Anschreiben, Lebenslauf, letztes Schulzeugnis) bitte unter Angabe der Referenznummer 57_2017 bis zum 04.11.2017 per E-Mail an die Stadt Minden oder auf dem Postweg an Stadt Minden, Bereich 7.1 Personal, Kleiner Domhof 17, 32423 Minden.
        Bei Bewerbungen auf dem Postweg verzichte bitte auf die Bewerbungsmappe und reiche ausschließlich Fotokopien ein. Es erfolgt keine Rücksendung der Bewerbungsunterlagen. Diese werden nach Verfahrensabschluss datenschutzgerecht vernichtet.

        Tätigkeiten nach der Ausbildung:
        Anstellung in Kfz-Werkstätten

        Dauer der Ausbildung:
        3,5 Jahre

        Beginn der Ausbildung: 01. August des jeweiligen Jahres

        Ablauf der Ausbildung:
        Praktische Ausbildung auf dem Betriebshof
        Theoretische Ausbildung am Leo-Sympher-Berufskolleg in Minden
        Überbetriebliche Lehrgänge

        Lerninhalte:

        Feilen, Bohren, Drehen, Schweißen
        Hydraulik und Bremsanlagen instand setzen
        Blech- und Lackierarbeiten
        Fahrzeuge inspizieren und für die TÜV- und Sicherheitsprüfung vorbereiten
        Abgasuntersuchungen

        Vergütung:

        1. Ausbildungsjahr: 918,26 Euro/ Monat
        2. Ausbildungsjahr: 968,20 Euro/ Monat
        3. Ausbildungsjahr: 1014,02 Euro/ Monat
        zzgl. Jahressonderzahlung und vermögenswirksamer Leistungen

        Urlaubstage:
        29

        Informationen über die Ausbildung erteilt:
        Dagmar Hartmann unter Tel. 0571/ 89 216 oder E-Mail .

        Praktika:
        Praktika sind möglich. Interessierte wenden sich bitte an Dagmar Hartmann, Tel. 0571/ 89 216 oder E-Mail .



        Uwe Riensch ist Ausbilder in der Kfz-Werkstatt der Städtischen Betriebe Minden (SBM) – er weiß, was künftige Bewerber für den Beruf mitbringen sollten. Vom Rasenmäher bis zur Baumaschine – in der Kfz-Werkstatt der Städtischen Betriebe Minden (SBM) können Auszubildende sich im Umgang mit unterschiedlichsten Fahrzeugen und Maschinen üben. Zehn Mitarbeiter sind dort für die Unterhaltung, Wartung und Reparatur von rund 160 Fahrzeugen der SBM sowie für 80 Fahrzeuge der Flotte des Kreises Minden-Lübbecke verantwortlich.

        Was zeichnet die Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker aus? Warum sollten Azubis sich für die Ausbildung bei den Städtischen Betrieben entscheiden?
        Riensch: Zur Flotte der Stadt Minden und der SBM gehören ganz unterschiedliche Fahrzeuge – vom klassischen PKW über große LKW bis hin zu Baumaschinen, z.B. Radlader, Bagger oder Walzen. Hinzu kommen diverse Kleingeräte wie Rasenmäher, Motorsägen und Rüttelplatten, die ebenfalls hier in der Werkstatt repariert werden. Unsere Auszubildenden lernen also viele unterschiedliche Geräte und Maschinen kennen und sind damit gut für den Beruf gewappnet.

        Wie ist die Ausbildung strukturiert? Welche Aufgaben erwarten eine Auszubildende/ einen Auszubildenden?
        Riensch: Die praktische Ausbildung findet in der Kfz-Werkstatt auf dem Betriebshof in Minderheide statt. Zu Beginn begleiten die Auszubildenden die Monteure erst mal – sie gehen mit, beobachten und machen unter Anleitung immer mehr selbst. Nach etwa einem halben Jahr kriegen sie erste eigene Aufgaben – die Fähigkeit zu eigenständigem Arbeiten ist uns daher sehr wichtig.

        Die theoretische Ausbildung erfolgt am Leo-Sympher-Berufskolleg in Minden. Außerdem gibt es mehrere überbetriebliche Lehrgänge beim Handwerksbildungszentrum. 

        Was sollten zukünftige BewerberInnen mitbringen?
        Riensch: Von den Schulfächern sollte einem vor allem Mathe liegen. Noch viel wichtiger ist aber ein ausgeprägtes technisches Verständnis. Der Beruf hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Je nach Fahrzeugmodell sind ganz unterschiedliche Komponenten und Werkzeuge erforderlich. Dafür sollte man sich schon interessieren. Ich selbst habe schon immer ein Faible für Motoren gehabt – zunächst habe ich an meinem Mofa, später an meinem Motorrad und Pkw herumgeschraubt.


      • Notfallsanitäter*in

        Bewerbungsvoraussetzungen:
        Mittlerer Schulabschluss (Fachoberschulreife) oder gleichwertige Schulausbildung
        Hauptschulabschluss mit mindestens 2jähriger abgeschlossener Berufsausbildung
        Mindestalter 18 Jahre bei Ausbildungsbeginn
        Gesundheitliche Eignung
        Körperliche Fitness

        Darüber hinaus solltest Du mitbringen:
        Interesse am Arbeiten mit Menschen
        Lernbereitschaft
        Führerschein Klasse B
        Führerschein Klasse C1 oder die Bereitschaft diesen zeitnah zu erwerben
        Teamfähigkeit
        Eigeninitiative
        Hohe Belastbarkeit
        Kommunikationsfähigkeit

        So bewirbst du dich:
        Sende deine vollständige Bewerbung (Anschreiben, Lebenslauf, letztes Schulzeugnis) bitte unter Angabe der Referenznummer 54_2017 bis zum 04.11.2017 per E-Mail an die Stadt Minden oder auf dem Postweg an Stadt Minden, Bereich 7.1 Personal, Kleiner Domhof 17, 32423 Minden.
        Bei Bewerbungen auf dem Postweg verzichte bitte auf die Bewerbungsmappe und reiche ausschließlich Fotokopien ein. Es erfolgt keine Rücksendung der Bewerbungsunterlagen. Diese werden nach Verfahrensabschluss datenschutzgerecht vernichtet.

        Tätigkeiten nach der Ausbildung:
        Notfallsanitäter/innen führen im Rahmen der Notfallrettung Erstmaßnahmen bei Notfallpatienten durch bzw. assistieren bei der notärztlichen Akutversorgung.
        Sie stellen die Transportfähigkeit von Patienten her und überwachen deren medizinischen Zustand während des Transportes.

        Dauer der Ausbildung: 3 Jahre

        Beginn der Ausbildung: 01. August des jeweiligen Jahres

        Ablauf der Ausbildung:
        Die Ausbildung findet in der Form eines Blockunterrichtes statt. Theoretische Ausbildungsinhalte werden an der Akademie für Gesundheitsberuf in Minden vermittelt.
        Gemäß eines Ausbildungsplanes werden im ständigen Wechsel zwischen Akademie, Lehrrettungswache und Klinikum die Lerninhalte für das Ausbildungsziel Notfallsanitäter/in vermittelt.

        Lerninhalte:
            •    Das Tätigkeitsfeld Rettungsdienst erkunden und berufliches Selbstverständnis entwickeln
            •    Lebensbedrohliche Zustände erkennen und bewerten sowie einfache
        lebensrettende Maßnahmen durchführen
            •    Die Einsatzbereitschaft unterschiedlicher Rettungsmittel herstellen und erhalten
            •    Einen Krankentransport durchführen
            •    Bei Notfalleinsätzen assistieren und erweiterte notfallmedizinische Maßnahmen durchführen
            •    Patientinnen und Patienten, Angehörige, Kolleginnen und Kollegen sowie Dritte
        unterstützen und beraten
            •    Einen Notfalleinsatz selbständig planen, durchführen und bewerten
            •    Einsätze mit erweiterten Anforderungen selbständig planen, durchführen und bewerten
            •    In komplexen fachdienstübergreifenden Einsatzlagen selbständig arbeiten
            •    Im beruflichen Umfeld agieren und sich entwickeln

        Vergütung:
        Die Ausbildungsvergütung richtet sich nach dem Tarifvertrag für Auszubildende des öffentlichen Dienstes Besonderer Teil – Pflege (TVAöD-BT-Pflege) und beträgt:

          1.Ausbildungsjahr:      1040,69 Euro / Monat
          2.Ausbildungsjahr:      1102,07 Euro / Monat
          3.Ausbildungsjahr:      1203,38 Euro / Monat
          zzgl. Jahressonderzahlungen und vermögenswirksame Leistungen

        Urlaubstage: 29

        Information über die Ausbildung erteilt:
        Berufsfeuerwehr  Minden
        Martin Ruhe unter Tel: 0571-8387-134 oder E-Mail:

        Praktika:
        Praktika sind möglich. Interessierte wenden sich bitte an die Berufsfeuerwehr Minden unter den o.g Kontaktdaten.

    • Regelmäßig bieten wir Plätze an für:

      • Anerkennungsjahr für Sozialarbeiter*innen

        Iris, 29, hat Soziale Arbeit studiert. Jetzt absolviert sie im Jugendamt der Stadt Minden im Bereich Sozialer Dienst Jugendhilfe ihr Anerkennungsjahr als Sozialarbeiterin.

        Wie bist Du darauf gekommen, Dein Anerkennungsjahr bei dem Jugendamt der Stadt Minden zu absolvieren?

        Iris: „Ich habe mich immer schon für die Arbeit mit Menschen begeistern können. Deshalb habe ich zunächst eine Ausbildung zur Erzieherin gemacht und auch vier Jahre lang in diesem Beruf gearbeitet. Irgendwie hat mir das aber nicht ausgereicht, ich wollte mich weiterentwickeln und noch weitere Bereiche kennenlernen. Deshalb habe ich an der FH Bielefeld Soziale Arbeit studiert. Eine Dozentin hat mir den Tipp gegeben, mich hier bei der Stadt Minden um ein Anerkennungsjahr zu bewerben. Das habe ich dann auch gemacht – mit Erfolg!“

        Was reizt Dich an der Arbeit im Sozialen Dienst Jugendhilfe?
        Iris: „Zunächst natürlich die Arbeit mit Menschen – das hatte ich ja bereits erwähnt. Außerdem verbindet der Soziale Dienst Jugendhilfe zwei Bereiche, für die ich mich schon vor meiner Arbeit bei der Stadt Minden interessiert habe: Die Arbeit mit Kindern – aber auch mit psychisch kranken Erwachsenen. Den ersten Bereich habe ich schon vor dem Studium durch meine Tätigkeit als Erzieherin kennengelernt, den zweiten in einer Praxisphase meines Studiums.
        In meinem jetzigen Job habe ich oft mit Eltern zu tun, die psychisch krank sind und die deshalb Unterstützung dabei brauchen, ihre Kinder zu versorgen und zu erziehen. Meine Aufgabe ist es, in solchen Fällen die Parteien – die Eltern, je nach Alter auch die Kinder und ggf. Repräsentanten der behandelnden Kliniken und Einrichtungen – an einen Tisch zu bringen, um gemeinsam zu überlegen, wie ein tragfähiges Netzwerk aufgebaut werden kann, um die Familie zu stärken.
        Sobald ich merke, dass meine Arbeit Erfolg zeigt und wirksam ist, motiviert mich das. Klar, wenn ich zum Beispiel bei einem Hausbesuch oder in einem ersten Hilfeplangespräch von den Problemen einer Familie erfahre oder auf verhärtete Fronten stoße, ist das zunächst ernüchternd. Sobald die Maßnahmen aber greifen und ich Familien dazu bewegen kann, sich eine Problemsituation einzugestehen und sich Hilfe zu holen, ist das ein gutes, ja, bereicherndes Gefühl.“

        Wie muss man sich Deine Tätigkeit als Sozialarbeiterin im Anerkennungsjahr im Sozialen Dienst Jugendhilfe vorstellen? Wie ist Deine Ausbildung strukturiert und wie gestaltet sich Dein Arbeitstag?

        Iris: „Mein Anerkennungsjahr untergliedert sich grob in drei Abschnitte: die Einweisung, die angeleitete Mitarbeit und die selbstständigen Mitarbeit. Praktisch muss man sich das so vorstellen, dass ich sehr eng mit einer Kollegin zusammenarbeite und nach und nach natürlich immer selbstständiger und eigenverantwortlicher arbeiten kann. Der Soziale Dienst Jugendhilfe erfüllt im Jugendamt unterschiedliche Aufgaben: Wir bieten Hilfe zur Erziehung an, leisten Eingliederungshilfe in Familien, schreiten bei einer Kindeswohlgefährdung ein, führen in Scheidungs- und Trennungssituationen Gespräche durch und fertigen Stellungnahmen für das Familiengericht an. Den typischen Arbeitstag gibt es für mich also nicht – schon deshalb, weil jeder Fall anders und besonders ist. Diese Abwechslung gefällt mir ja gerade so gut. Ich arbeite sowohl im Büro als auch im Außendienst, z.B. bei Hausbesuchen.“

        In welchen Fällen ist der Soziale Dienst Jugendhilfe denn zuständig?
        Iris: „Das ist ganz unterschiedlich. Wichtig ist ja, dass Eltern einen rechtlich geregelten Anspruch auf Hilfe zur Erziehung haben. Wir sind der erste Ansprechpartner, wenn es darum geht, zu schauen, ob eine Familie einer Unterstützung bedarf, und einzuschätzen, wie diese Hilfe aussehen kann.
        Meist werden wir auf einen Fall durch einen Hinweis aufmerksam. Manchmal kommen Eltern, die sich den Erziehungsaufgaben nicht gewachsen fühlen, von selbst auf uns zu. Oft sind es aber Nachbarn, Angehörige, Erzieher aus den Kindertagesstätten oder Sozialarbeiter und Lehrer aus den Schulen, die uns melden, dass in der Erziehung eines Kindes oder Jugendlichen etwas schiefläuft. Solchen Hinweisen gehen wir dann nach.“

        Wie wird mit den Hinweisen auf eine Kindeswohlgefährdung umgegangen?
        Iris: „Naja, erst einmal ist einzuschätzen, wie akut der Verdacht ist – muss also sofort eingeschritten werden oder nicht? Entsprechend gehen wir den Hinweisen natürlich nach – zum Beispiel indem wir die Familien besuchen und befragen. Das ist oft eine schwierige Situation. Viele Eltern begegnen uns mit einer Abwehrhaltung und Vorurteilen. ‚Das Jugendamt will uns unsere Kinder wegnehmen‘, befürchten sie. Erstes Ziel ist es, diese Ängste auszuräumen und eine vertrauensvolle Basis für ein offenes Gespräch zu schaffen. In diesem bieten wir den Eltern natürlich unsere Hilfe und Unterstützung an.
        Die Kinder von ihren Eltern zu trennen, ist aber niemals unser Ziel, sondern vielmehr das letzte Mittel, wenn in der Familie und in ihrem sozialen Umfeld kein ausreichend tragfähiges Hilfenetzwerk geschaffen werden kann. Die Kinder lieben ihre Eltern schließlich – eine Trennung kann sich deshalb traumatisierend auswirken. Begleitet durch Hilfeplangespräche wird daher versucht, die Eltern soweit zu stützen, dass sie ihren Erziehungsaufgaben gerecht werden können.“

        Was muss man mitbringen – persönlich wie fachlich – um den Aufgaben innerhalb des Sozialen Dienstes Jugendhilfe gerecht zu werden?
        Iris: „Da man im Sozialen Dienst Menschen in emotional belastenden Situationen zur Seite steht, sollte man offen sein für das, was sie einem erzählen. Man benötigt viel Einfühlungsvermögen und Geduld, um Vertrauen zu gewinnen und nachhaltig zu helfen. Außerdem braucht man ein gutes  Gespür für Gesprächsführung: Schließlich geht es nicht darum, vorgefertigte Lösungen zu präsentieren und den Familien überzustülpen, sondern darum, die Beteiligten – allen voran die Eltern und Kinder – zu Wort kommen zu lassen und bei der Suche nach Lösungen zu begleiten.“



        Vergütung: 1.686,58 Euro/ Monat

        Urlaubstage: 29

        Informationen über das Anerkennungsjahr erteilt:
        Andrea Krüger unter Tel. 0571/ 89 643 oder E-Mail .

        Praktika:
        Praktika sind grundsätzlich möglich. Interessierte wenden sich bitte an Andrea Krüger, Tel. 0571/ 89 643 oder E-Mail .


      • Berufspraktikum für Erzieher*innen in der Ausbildung

        Kinder in ihrer Entwicklung zu begleiten – das begeistert Sebastian, 28. Schon in seiner Jugend hat er sich im Bereich Kinder- und Jugendarbeit engagiert. Jetzt macht er sein Hobby zum Beruf – im Rahmen seiner Ausbildung zum Erzieher absolviert er bei der städtischen Kindertagesstätte Hahlen sein Berufspraktikum.

        Warum hast Du Dich für die Ausbildung entschieden?
        Sebastian: „Schon immer habe ich mich für Sport interessiert. Seit ich 16 bin, habe ich mich dann selbst für verschiedene Vereine im Bereich Kinder- und Jugendarbeit engagiert. Das hat mir viel Spaß gemacht. Ich habe gemerkt, dass mir die Arbeit mit Kindern liegt und dass ich schnell Zugang zu ihnen finde. Deshalb habe ich den Beruf des Erziehers in Erwägung gezogen. Hospitanzen in verschiedenen Kindertagesstätten haben mich in meinem Berufswunsch weiter bestätigt.“

        Wie ist Deine Ausbildung strukturiert?
        Sebastian: „Derzeit absolviere ich bei der Kita Hahlen mein Berufspraktikum. Dieser praktische Abschnitt schließt sich an eine zweijährige schulische Ausbildung beim Leo-Sympher-Berufskolleg an. Insgesamt dauert meine Ausbildung also drei Jahre.“

        Was gefällt Dir an der Arbeit als Erzieher?
        Sebastian: „Die Arbeit mit den Kindern ist sehr vielfältig und abwechslungsreich. Jeder Tag ist ein bisschen anders – mal spielt man mit den Kindern an der frischen Luft Fußball, ein anderes Mal startet man eine Bastelaktion oder backt gemeinsam. Meist sind die Kinder unheimlich dankbar, wenn man ihnen Aufmerksamkeit schenkt. Generell gilt in dem Job, dass man zwar viel investieren muss, aber auch sehr viel zurückkriegt. Ich finde es jedenfalls unglaublich spannend, Kinder in ihrer Entwicklung zu begleiten und sie beim allmählichen Größerwerden zu beobachten.“

        Was sollten künftige Bewerber mitbringen?
        Sebastian: „Man muss die Arbeit mit Kindern einfach mögen und einen Bezug zu Kindern herstellen können. Mir selbst ist es immer leicht gefallen, das Vertrauen der Kinder zu gewinnen – das habe ich auch von meinen Praktikumsbetreuern rückgemeldet bekommen. Dabei hilft es ungemein, ein ausgeprägtes Einfühlungsvermögen mitzubringen. Außerdem bedarf es viel Aufmerksamkeit und Geduld, um die Bedürfnisse des einzelnen Kindes zu erkennen und auf diese einzugehen. Klar ist, dass der Job viel Trubel mit sich bringt. Wer lärmempfindlich ist, sollte sicher nicht in einer Kita arbeiten, denn wo so viele Kinder zusammenkommen, kann es schon mal laut werden. Gut geeignet sind Menschen, denen es Spaß bringt, mit den Kindern stets neue Angebote zu entwickeln und umzusetzen. Deshalb hilft es natürlich, kreativ zu sein und sich für Sport, Musik oder ähnliche Hobbys zu interessieren.“



        Bewerbungsvoraussetzungen:
        Das Berufspraktikum für Erzieher/innen schließt sich an eine schulische Ausbildung an Fachschulen, Berufsfachschulen oder Berufskollegs an.

        Tätigkeiten nach der Ausbildung:

        Arbeit als Erzieher/in der Kinder- und Jugendarbeit


        Dauer des Berufspraktikums:
        1 Jahr

        Vergütung: 1467,53 Euro/ Monat

        Urlaubstage: 29

        Informationen über die Ausbildung erteilen:
        die jeweiligen Mindener Kindertageseinrichtungen.

        Praktika:
        Auch Schul- und Orientierungspraktika in städtischen Kindertageseinrichtungen sind möglich. Anfragen und Bewerbungen sind direkt an die Kindertagesstätten zu richten.


      • FSJ Kultur

        © Landesarbeitsgemeinschaft Arbeit Bildung Kultur NRW e.V.


        Die Stadt Minden bietet in der Regel jeweils zum 01.09. eines Jahres einen Platz für ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) im Kulturbüro der Stadt Minden an.

        Welches Einsatzziel verfolgen wir während des FSJ?

        Wir möchten die Attraktivität des Arbeitgebers Stadt Minden und insbesondere des Kulturbüros vermitteln und damit auch den Einstieg in dieses weitumfassende Berufsfeld erleichtern. Somit bieten wir im FSJ Lebens- und Berufsorientierung. Außerdem wollen wir gegenseitig voneinander profitieren und lernen. Für uns stellt der Blick von außen mit neuen Ideen und Impulsen eine Bereicherung dar. Freiwillige können sich eigenständig einbringen, entfalten und gewinnen an Selbstvertrauen und Sicherheit.

        Was sind deine Aufgaben während des FSJ?

        Wir vermitteln Kulturarbeit mit dem deutlichen Schwerpunkt der kulturellen Bildung von Kindern und Jugendlichen. Wir wollen uns mit dem Ende 2015 verabschiedeten Kulturkonzept mehr Experimenten und der Digitalisierung widmen, was ein spannendes und zugleich kreatives Tätigkeitsfeld beinhaltet.

        Die mediale/öffentlichkeitswirksame Begleitung von Projekten und Veranstaltungen wird Kern der Tätigkeit sein. Du kannst dich in der städtischen Kulturarbeit sowie in der kulturellen Bildung, geprägt von vielen unterschiedlichen Kooperationen, und in der Unterstützung von Kulturakteuren engagieren. Dieses beinhaltet beispielsweise:

        • Aufbau einer Kommunikations- und Wissensplattform im Kulturbüro mit der Mündung in einem medialen Auftritt
        • Entwicklung von digitalen, technischen und medialen Projekten sowie deren Umsetzung
        • Mediale und digitale Begleitung von Veranstaltungen des Kulturbüros (wie z. B. „Community Dance“, „Minden singt“ und „Lange Nacht der Jugendkultur“) sowie deren Dokumentation
        • Besondere Begleitung der Projekte des Kulturrucksacks NRW
        • Entwicklung eines Kulturraumbuches als Datenbank für Kulturinteressierte
        • Weiterentwicklung von Geo-Caching-Touren
        • Entwicklung eines eigenen digitalen Projektes, beispielsweise auch im Rahmen des Kulturrucksacks
        • Neben dem Kennenlernen und Mitwirken der o. g. Projekte gehört natürlich die allgemeine Unterstützung und Förderung der Kulturschaffenden und -einrichtungen zum Betätigungsfeld.


        Bewerbungsvoraussetzungen:

        Um beim FSJ Kultur mitmachen zu können, dürfen Freiwillige während ihres FSJ nicht 27 Jahre alt werden. Außerdem muss die Vollzeitschulpflicht erfüllt sein. Das bedeutet, dass Freiwillige das 9. Schuljahr beendet haben müssen. (§ 2 Abs. 1 Nr. 4 Jugendfreiwilligendienstgesetz)

        So bewirbst du dich:

        Hier kannst du dich bewerben. Bitte beachte, dass Bewerbungen ausschließlich über die Plattform der Landesarbeitsgemeinschaft Arbeit Bildung Kultur NRW e.V. eingereicht werden können.

        Dauer:

        Der Freiwilligendienst beginnt in der Regel zum 01.09. eines Jahres und dauert grundsätzlich 12 Monate.

        Taschengeld:

        Während des Freiwilligendienstes erhältst du ein Taschengeld. Die Höhe wird von der Landesarbeitsgemeinschaft Arbeit Bildung Kultur NRW e.V. festgelegt. Mehr Informationen zur aktuellen Höhe des Taschengeldes findest du hier unter dem Stichwort „Taschengeld“.

        Informationen über das FSJ bei der Stadt Minden erteilt:

        Nina Renner unter Tel. 0571/89 309 oder E-Mail an .

        Alle Informationen von A bis Z zum allgemeinen Ablauf eines Freiwilligen Sozialen Jahres findest du hier.

      • Praktikum im Rahmen der Fachoberschule

        Arne, 19, und Luisa, 21, haben 2011/12 die Fachoberschule des Leo-Sympher-Berufskollegs (Fachrichtung Sozial- und Gesundheitswesen) besucht. Diese vermittelt die Fachhochschulreife sowie Einblicke in die Berufspraxis. Zu der zweijährigen Ausbildung gehört ein einjähriges Praktikum, das in einer anerkannten Ausbildungsstelle zu absolvieren ist. Verschiedene Kinder- und Jugendeinrichtungen in städtischer Trägerschaft erfüllen diese Voraussetzungen und bieten entsprechende Plätze an. Dazu gehören: die Kindertagestätte Leonhardi, die Kita Hahlen, der Kindertagesstätte Sieben Bauern, der Karoline-Dettmer-Kinderhort, das Kinder- und Jugendkreativzentrum Anne Frank sowie die Jugendhäuser Rodenbeck, Geschwister Scholl und Alte Schmiede. Arne und Luisa machen ihr Praktikum im Anne Frank.

        Wie ist Eure Ausbildung strukturiert?
        Luisa: „Bis man das Fachabitur hat, dauert es ja zwei Jahre. Innerhalb des ersten Schuljahres haben wir an jeweils zwei Tagen das Leo-Sympher-Berufskolleg besucht. An den übrigen Tagen haben wir hier gearbeitet.“

        Arne: „In dem zweiten Jahr geht man dann ausschließlich zur Schule. Der praktische Anteil beschränkt sich also auf das erste Jahr. Das finde ich aber auch gut so, denn dadurch hat man Gelegenheit auszutesten, ob die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen überhaupt etwas für einen ist.“

        Auch an den Ferienspielen wirken die Praktikanten beim Anne Frank mit.Man kann das Praktikum ja auch in Kindergärten absolvieren – was ist das Besondere am Praktikum beim Kinder- und Jugendkreativzentrum Anne Frank?
        Luisa: „Wir haben hier einen sehr umfassenden Einblick bekommen: In Kindertagesstätten arbeitet man schwerpunktmäßig mit kleinen Kindern, in Jugendzentren hat man ausschließlich mit Jugendlichen zu tun, bei der Lebenshilfe ausschließlich mit Erwachsenen. Im Anne Frank gibt es aber Angebote für unterschiedliche Altersgruppen, also für Jugendliche und Kinder.“

        Arne: „Viele Jugendliche, die heute als ehrenamtliche Betreuer an Programmen wie den Ferienspielen oder dem Spielmobil mitwirken, haben die Angebote als Kinder selbst genutzt. Sie haben den Jugendleiterschein gemacht und sind dem Anne Frank treu geblieben – obwohl sie inzwischen studieren. Das ist bei uns ähnlich: Unser Praktikum ist inzwischen seit einigen Monaten vorbei – dennoch setzen wir die Arbeit hier auf ehrenamtlicher Basis fort.“

        Luisa: „Ich engagiere mich zusätzlich auch an zwei weiteren Stützpunkten der Mindener Jugendarbeit – bei dem Geschwister Scholl und beim Kindertreff Rodenbeck.“

        Was gefällt Euch am Praktikum besonders gut?
        Arne: „Durch das Praktikum haben wir viele Qualifikationen für den Bereich Jugendarbeit gesammelt. Zum Beispiel konnten wir beide unseren Jugendleiterschein machen – das hat uns der Freizeitmitarbeiterclub (FMC) finanziert – und an Seminaren, z.B. zur Vorbereitung auf die Mitarbeit beim Spielmobil, teilnehmen. Wir haben uns mit unseren Mitschülern ausgetauscht – so viel haben die wenigsten in ihrem Praktikum geboten bekommen.“

        Luisa: „Außerdem konnten wir an ganz unterschiedlichen Projekten mitarbeiten – schließlich ist das Anne Frank ziemlich breit aufgestellt.“

        Arne: „Das stimmt. Je nachdem was gerade anstand, konnten wir am Kinderzirkus Peppino Poppollo oder bei den Ferienspielen mitarbeiten. Mit dem Spielmobil waren wir auch unterwegs – das ist eine mobile Spielplatzbetreuung mit der wir durch die Stadtteile touren, damit auch Kinder von außerhalb etwas von unserer Arbeit haben. Zur 50-Jahr-Feier des Kreativzentrums haben wir mit einer Video-AG einen Film über das Anne Frank gedreht. Außerdem konnten wir die regelmäßigen Veranstaltungen des Anne Frank, z.B. Hack und Lack, das Sommerfest oder das Nachwuchsfestival, mitorganisieren.“

        Luisa: „Dass man auch so viel von der Organisation von Veranstaltungen mitbekommt, ist für so ein Praktikum schon unüblich. Ein normaler Kindergarten hat beispielsweise keinen Veranstaltungstechniker, der einem das kleine Ein-mal-eins der Bühnentechnik erklärt...“

        Was sollten zukünftige Bewerber mitbringen?

        Luisa: „Für die Arbeit im Anne Frank muss man vor allem eines sein – nämlich flexibel. Meist verläuft der Tag völlig anders als geplant – so ist das nun einmal mit Kindern. Sowieso sind die Arbeitszeiten unregelmäßig – kein Wunder, denn gerade die Veranstaltungen finden ja am Wochenende statt.“

        Arne: „Man muss den Trubel einfach mögen. Als ich das erste Mal bei den Ferienspielen als Betreuer mitgearbeitet habe, war das schon ganz schön anstrengend: Zwei Wochen lang einen Haufen Kinder hüten. Die wollen beschäftigt werden, sind laut und streiten sich auch mal. Wenn das nichts für einen ist, merkt man das im Anne Frank schnell! Aber dafür ist ein Praktikum ja auch da, zum Ausprobieren!“

        Luisa: „Gerade in Konfliktsituationen braucht man viel Einfühlungsvermögen, Geduld und Verständnis für die Kinder und ihre Situation. Das hat man glaube ich dann, wenn man Kinder mag, gut mit ihnen kann und es einem einfach gefällt, mit ihnen Zeit zu verbringen.“



        Bewerbungsvoraussetzungen:
        Fachoberschulreife

        Dauer der Ausbildung:

        bis zum Fachabitur zwei Jahre, das Praktikum beschränkt sich auf das ersten Schuljahr

        Taschengeld:
        112,48 Euro/ Monat

        Informationen über die Ausbildung erteilen:

        die jeweiligen Mindener Kindertages- und Jugendeinrichtungen sowie das Leo-Sympher-Berufskolleg (Info-Flyer).

        Praktika:

        Auch Schul- und Orientierungspraktika in städtischen Kinder- und Jugendeinrichtungen sind möglich. Anfragen und Bewerbungen sind direkt an die Einrichtungen zu richten.


    • Für folgende Ausbildungsberufe ist die Bewerbungsfrist bereits abgelaufen:

      • Bachelor of Laws




        Bewerbungsvoraussetzungen:
        Fachhochschulreife oder Allgemeine Hochschulreife
        Mindestschulnote "befriedigend" in den Fächern Deutsch und Mathematik (Maßgeblich ist das letzte Schulzeugnis. Sofern es sich dabei um ein Berufsschulzeugnis handelt, wird das Zeugnis der zuletzt besuchten allgemeinbildenden Schule berücksichtigt.)
        Höchstalter bei Einstellung: 38 Jahre bzw. 41 Jahre (schwerbehinderte Menschen)

        Darüber hinaus solltest Du mitbringen:
        Interesse an verwaltenden Tätigkeiten
        Geschick im Umgang mit Menschen
        grundlegende EDV-Kenntnisse
        Interesse an Rechtsfragen

        So bewirbst du dich:
        Sende deine vollständige Bewerbung (Anschreiben, Lebenslauf, letztes Schulzeugnis) bitte unter Angabe der Referenznummer 51_2017 bis zum 20.08.2017 per E-Mail an die Stadt Minden oder auf dem Postweg an Stadt Minden, Bereich 7.1 Personal, Kleiner Domhof 17, 32423 Minden.
        Bei Bewerbungen auf dem Postweg gib bitte unbedingt deine E-Mail-Adresse an, da die folgende Kommunikation überwiegend per E-Mail erfolgen wird. Verzichte bitte auf die Bewerbungsmappe und reiche ausschließlich Fotokopien ein. Es erfolgt keine Rücksendung der Bewerbungsunterlagen. Diese werden nach Verfahrensabschluss datenschutzgerecht vernichtet.

        Tätigkeiten nach der Ausbildung:
        Aufgaben der umfassenden Sachbearbeitung in diversen Bereichen
        ggf. Führungsaufgaben im Rahmen einer Beamtenlaufbahn
        Ablauf der Ausbildung:
        praktische Ausbildung in verschiedenen Bereichen der Verwaltung
        theoretische Ausbildung an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung in Bielefeld

        Dauer der Ausbildung:
        3 Jahre

        Beginn der Ausbildung: 01. September des jeweiligen Jahres

        Lerninhalte:
        Rechtsvorschriften sowie deren Auslegung und Anwendung (z.B. Ordnungs-, Sozial-, Finanz- und Personalrecht)
        Grundlagen der Wirtschafts-, Organisations- und Kommunikationslehre

        Vergütung:

        1220,68 Euro/ Monat sowie vermögenswirksame Leistungen

        Urlaubstage:
        29

        Informationen über das duale Studium erteilt:

        Gabriele Hasse unter Tel. 0571/ 89 376 und E-Mail: .

        Praktika:
        Praktika im allgemeinen Verwaltungsdienst sind möglich. Interessierte wenden sich bitte an Andrea Krüger, Tel. 0571/ 89 643 oder E-Mail .



        Laura, 21, und Aaron, 22, haben ihr duales Studium bei der Stadt Minden absolviert:

        Warum habt Ihr Euch für das duale Studium entschieden?
        Laura: „Mir gefällt, dass ich nach der Ausbildung ganz unterschiedliche Aufgaben erfüllen kann – ich muss mich jetzt noch nicht entscheiden, in welchem Bereich ich später für immer arbeiten will.“

        Aaron: „Während der praktischen Ausbildung lernt man innerhalb der Verwaltung unterschiedliche Stationen kennen. Ich habe bisher in den Bereichen Finanzen und Kommunalrecht gearbeitet. Jetzt gerade bin ich beim Sozialamt. Meine nächsten Praxisabschnitte absolviere ich im Ordnungs- und Jugendamt.“

        Welche Stärken und Fähigkeiten sind in dem Beruf gefragt?
        Aaron: „Je nachdem in welchem Bereich man später eingesetzt wird, sind ganz unterschiedliche Fähigkeiten gefragt. Auf jeden Fall sollte man formulieren können: Bescheide aufsetzen gehört schließlich in verschiedenen Bereichen – z.B. im Sozialamt – zum Tagesgeschäft. Da sind gute Sprach- und Rechtschreibkenntnisse natürlich wichtig. Im Bereich Finanzen braucht man zusätzlich ein Gespür für Zahlen. Grundkenntnisse wichtiger Office-Anwendungen, z.B. Microsoft Excel, helfen ebenfalls enorm weiter.“

        Laura: „Da man bei der Stadt – egal in welchem Bereich – ständig mit Kollegen und Bürgern zu tun hat, sind zudem kommunikative Fähigkeiten gefragt. Man braucht viel Einfühlungsvermögen, um Betroffenen zu erklären, warum zum Beispiel Leistungen nach SGBII verwehrt werden oder eine Aufenthaltsgenehmigung nicht verlängert werden kann.“

      • Verwaltungsfachangestellte*r


        Bewerbungsvoraussetzungen:
        Fachoberschulreife
        Mindestschulnote "befriedigend" in den Fächern Deutsch und Mathematik (Maßgeblich ist das letzte Schulzeugnis. Sofern es sich dabei um ein Berufsschulzeugnis handelt, reich bitte auch das Zeugnis der zuletzt besuchten allgemeinbildenden Schule ein.)

        Darüber hinaus solltest Du mitbringen:
        grundlegende Computerkenntnisse
        Geschick im Umgang mit Menschen
        Interesse an der Auseinandersetzung mit und Anwendung von Rechtsvorschriften



        So bewirbst du dich:
        Sende deine vollständige Bewerbung (Anschreiben, Lebenslauf, letztes Schulzeugnis) bitte unter Angabe der Referenznummer 50_2017 bis zum 20.08.2017 per E-Mail an die Stadt Minden oder auf dem Postweg an Stadt Minden, Bereich 7.1 Personal, Kleiner Domhof 17, 32423 Minden.
        Bei Bewerbungen auf dem Postweg gib bitte unbedingt deine E-Mail-Adresse an, da die folgende Kommunikation überwiegend per E-Mail erfolgen wird. Verzichte bitte auf die Bewerbungsmappe und reiche ausschließlich Fotokopien ein. Es erfolgt keine Rücksendung der Bewerbungsunterlagen. Diese werden nach Verfahrensabschluss datenschutzgerecht vernichtet.

        Tätigkeiten nach der Ausbildung:
        Aufgaben der Sachbearbeitung in verschiedenen Fachbereichen

        Dauer der Ausbildung: 3 Jahre

        Beginn der Ausbildung: 01. August des jeweiligen Jahres

        Ablauf der Ausbildung:
        praktische Ausbildung in verschiedenen Bereichen der Verwaltung
        theoretische Ausbildung am Erich-Gutenberg-Berufskolleg in Bünde
        dienstbegleitende Unterweisung durch das Studieninstitut für kommunale Verwaltung in Bielefeld

        Lerninhalte:
        Rechtsvorschriften sowie deren Auslegung und Anwendung (z.B. Ordnungs-, Sozial-, Finanz- und Personalrecht)
        Organisations- und Kommunikationslehre

        Vergütung:
        1. Ausbildungsjahr: 918,26 Euro/ Monat
        2. Ausbildungsjahr: 968,20 Euro/ Monat
        3. Ausbildungsjahr: 1014,02 Euro/ Monat
        zzgl. Jahressonderzahlung und vermögenswirksame Leistungen

        Urlaubstage: 29

        Informationen über die Ausbildung erteilt:
        Andrea Krüger, unter Tel. 0571/ 89 643 oder E-Mail .

        Praktika:
        Praktika im allgemeinen Verwaltungsdienst sind möglich. Interessierte wenden sich bitte an Andrea Krüger, unter Tel. 0571/ 89 643 oder E-Mail .



        Sarah, 21, macht bei der Stadt Minden eine Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten. Bei dieser lernt sie verschiedene Bereiche der Verwaltung kennen.


        Warum hast Du Dich für die Ausbildung entschieden?
        Sarah: „Interessiert hat mich an dem Beruf der Verwaltungsfachangestellten, dass man für und mit Menschen zusammenarbeitet. Ich sehe, wo meine Arbeit landet und habe immer das Gefühl, etwas Sinnvolles und Gutes zu tun. Das motiviert mich immer aufs Neue.“

        Wie ist Deine Ausbildung strukturiert?
        Sarah: „Meine Ausbildung dauert drei Jahre. Jedes Jahr haben wir einen dreimonatigen Schulblock mit anschließenden Klausuren. Die übrige Zeit verbringe ich bei der Stadt Minden in der Verwaltung. Dort lerne ich immer wieder neue Bereiche kennen, in denen ich dann ein bis drei Monate verbringe.
        Wenn ich in einem neuen Bereich anfange, ist alles neu für mich! Da muss ich mich erstmal in die jeweils gültigen Gesetzestexte einarbeiten. Denn Gesetze liegen meiner Arbeit fast immer zugrunde. Sie sind mein Handwerkszeug: Ich muss sie kennen und anwenden.“

        Was gefällt Dir an deiner Ausbildung?

        Sarah: „Toll fand ich meine Zeit im Ordnungsamt. Ich wurde im Innen- und im Außendienst eingesetzt. Das war sehr abwechslungsreich und ich durfte viel selber machen. Gerade im Außendienst musste ich erst den Blick für Ordnungswidrigkeiten entwickeln. Inzwischen überlege ich ganz automatisch: Darf der so parken? Oder: Ist das Plakat an der Stelle richtig aufgehängt? Man gewinnt mehr und mehr Routine – diese Lernerfolge motivieren mich.“

        Was sollten andere Bewerber mitbringen?
        Sarah: „Für die Ausbildung sollte man auf jeden Fall aufnahmefähig und geduldig sein. Man muss einfach sehr viel lernen und sich immer in neue Gesetze einlesen. Entweder man liebt das oder man macht es nicht. Ich für meinen Teil finde die Inhalte total interessant. Wenn ich wieder was verstanden habe, motiviert mich das!
        Gut ist, wenn einem die Fächer Mathe, Deutsch und Politik liegen und Spaß machen: Wird man im Rechnungswesen eingesetzt, hat man auf jeden Fall mit Zahlen zu tun. Will man schlüssige Bescheide schreiben, sollte man sicher formulieren können.
        Weil man außerdem viel mit Menschen zu tun hat, sind auch Kommunikativität und Einfühlungsvermögen gefragt: Es ist nicht einfach, einem Antragsteller zu erklären, warum man einen Antrag nicht bewilligt hat. Das erfordert Fingerspitzengefühl. Andersherum begegnen einem viele Menschen mit großer Dankbarkeit, wenn man ihnen helfen konnte. Das motiviert ungemein.“

    • Diese Ausbildungsberufe bieten wir für 2018 nicht an:

      • Berufskraftfahrer*in

        Bewerbungsvoraussetzungen:
        Hauptschulabschluss

        Darüber hinaus solltest Du mitbringen:
        Interesse an Technik
        handwerkliches Geschick
        Zuverlässigkeit
        Mindestalter bei Ausbildungsbeginn 17 Jahre

        Tätigkeiten nach der Ausbildung:
        Mitarbeiter bei den Städtischen Betrieben Minden und Mitarbeiter in Transportunternehmen des Güterverkehrs

        Dauer der Ausbildung: 3 Jahre

        Beginn der Ausbildung: 01. August des jeweiligen Jahres

        Ablauf der Ausbildung:

        Praktische Ausbildung auf dem Betriebshof
        Theoretische Ausbildung am Leo-Sympher-Berufskolleg in Minden

        Lerninhalte:
        Kontrollieren, Warten und Pflegen von Fahrzeugen
        Vorbereitung und Durchführung von Güterbeförderungen
        Ladungssicherung und Verkehrssicherheit
        Führen von Fahrzeugen auf öffentlichen Straßen
        Betriebliche Planung und Logistik
        Routen- und Tourenplanung unter Berücksichtigung von Personal und Sachmitteln

        Vergütung:
        1. Ausbildungsjahr: 918,26 Euro/ Monat
        2. Ausbildungsjahr: 968,20 Euro/ Monat
        3. Ausbildungsjahr: 1014,02 Euro/ Monat
        zzgl. Jahressonderzahlung und vermögenswirksamer Leistungen

        Urlaubstage: 29

        Informationen über die Ausbildung erteilt:
        Dagmar Hartmann unter Tel. 0571/ 89 216 oder E-Mail .

        Praktika:
        Praktika sind möglich. Interessierte wenden sich bitte an Dagmar Hartmann, Tel. 0571/ 89 216 oder E-Mail .

      • Fachkraft für Veranstaltungstechnik

        Bewerbungsvoraussetzungen:
        Fachoberschulreife
        Teamfähigkeit
        handwerkliches Geschick
        technisches Verständnis

        Tätigkeiten nach der Ausbildung:
        Einsatz in Theatern sowie Veranstaltungsunternehmen

        Dauer der Ausbildung:
        3 Jahre

        Beginn der Ausbildung: 01. August des jeweiligen Jahres

        Ablauf der Ausbildung:
        praktische Ausbildung im Stadttheater Minden
        theoretische Ausbildung am Berufskolleg in Bielefeld

        Lerninhalte:

        Veranstaltungsstätten und Bauten auf Sicherheit prüfen
        Bauordnungsrecht und Brandschutzvorschriften anwenden
        Computer einrichten (insbesondere Software zusammenstellen)
        Scheinwerfer, Leitern und Arbeitsgerüste auswählen, einsetzen, montieren und demontieren
        Mikrofone auswählen und positionieren
        Urheber-, Nutzungs- und Persönlichkeitsrechte

        Vergütung:

        1. Ausbildungsjahr: 918,26 Euro/ Monat
        2. Ausbildungsjahr: 968,20 Euro/ Monat
        3. Ausbildungsjahr: 1014,02 Euro/ Monat
        zzgl. Jahressonderzahlung und vermögenswirksamer Leistungen

        Urlaubstage:
        29

        Informationen über die Ausbildung erteilt:
        Andrea Krüger unter Tel. 0571/ 89 643 oder E-Mail .

        Praktika:
        Praktika sind möglich. Interessierte wenden sich bitte an Andrea Krüger, Tel. 0571/ 89 643 oder E-Mail .



        Im Theater werden Zuschauer in fremde Welten entführt. Damit dies gelingt, braucht es mehr als talentierte Schauspieler. Auch das Bühnenbild sowie professionelle Bild- und Tontechnik beeinflussen, ob ein Zuschauer ein Stück als „top oder Flop“ in Erinnerung behält. Deshalb ist die Arbeit, die Veranstaltungstechnikerinnen und -techniker von den Zuschauern meist unbemerkt leisten, für das Gesamtbild auf der Bühne eine ganz entscheidende.
        Was genau zu den Aufgaben einer Fachkraft für Veranstaltungstechnik gehört, hat Julia, 23, während ihrer Ausbildung im Stadttheater Minden gelernt.

        Warum hast Du Dich für die Ausbildung entschieden?
        Julia: „Weil ich es turbulent und abwechslungsreich mag! Im Stadttheater ist immer was los. Da es sich um ein Gastspielhaus handelt, lerne ich ständig neue Schauspielgruppen und Menschen kennen. Außerdem hat mich überzeugt, dass man nach der Ausbildung nicht nur für Theater, sondern für ganz unterschiedliche Veranstaltungsunternehmen arbeiten kann.“

        Wie ist Deine Ausbildung strukturiert? Was sind Deine Aufgaben
        ?
        Julia: „Einen typischen Arbeitstag gibt es für mich nicht. Meine Tätigkeiten sind sehr vielfältig und abwechslungsreich. Zusammenfassend könnte man sagen, dass ich gemeinsam mit den anderen Technikern für den Aufbau des Bühnenbildes oder das Umbauen vor, nach und während den Vorstellungen verantwortlich bin. Oft arbeite ich dabei mit Gasttechnikern zusammen. Auch für den Aufbau und die Bedienung der Beleuchtung und des Tons bin ich zuständig. Während einiger Vorstellungen habe ich schon eigenverantwortlich hinter dem Lichtpult gesessen.

        Insgesamt setzt so eine Aufführung jede Menge Vorbereitungen voraus – meistens bin ich deshalb schon drei Stunden vor einer Vorstellung im Haus. Da die Vorstellungen oft erst gegen Abend anfangen, beginnt mein Arbeitstag erst gegen 12 Uhr. Bis ich das Theater wieder verlasse, ist es oft schon 22 Uhr. Das sind einfach ganz andere Arbeitszeiten.

        Neben der Ausbildung im Theater besuche ich einmal in der Woche die Berufsschule. Dort habe ich Unterricht in allgemeinbildenden Fächern – wie Mathe, Deutsch und Englisch – aber auch in berufsspezifischen. Zum Beispiel habe ich viel über gesetzliche Vorgaben gelernt, die bei einer Veranstaltung erfüllt werden müssen. So gibt es klare Brandschutzregelungen und feste Vorgaben, wie viele Fluchtwege einzurichten sind. Das alles muss ich für meine Arbeit wissen. Auch in technischen Fragen, wie z.B. Möglichkeiten der Energieversorgung, muss ich mich auskennen.“

        Was sollten zukünftige Bewerber mitbringen?
        Julia: „Ich würde die Ausbildung jungen Leuten, die wie ich Abwechslung schätzen und zudem kommunikativ und flexibel sind, empfehlen. Außerdem sollte man vor Spätschichten nicht zurückschrecken – schließlich finden die meisten Vorstellungen in den Abendstunden statt. Auch ein technisches Verständnis ist in dem Job wichtig. Zum Beispiel hat mir sehr weitergeholfen, dass ich im Abi Mathe und Physik als Leistungskurse belegt habe. Wer all das mitbringt, sollte sich bewerben: Denn im Theater zu arbeiten, ist einfach etwas Besonderes."


      • Fachangestellte*r für Medien- und Informationsdienste - Fachrichtung: Archiv

        Bewerbungsvoraussetzungen:
        guter Hauptschulabschluss/ Fachoberschulreife


        Darüber hinaus solltest Du mitbringen:
        Interesse für Geschichte
        Spaß am Umgang mit und Ordnung von Akten, Fotografien, Zeitungen und anderen Medien
        Teamfähigkeit

        Tätigkeiten nach der Ausbildung:

        Tätigkeit als Fachangestellte/r in einem Staats-, Kommunal-, Universitäts- und Medienarchiv (ggf. auch in Bibliotheken)


        Dauer der Ausbildung: 3 Jahre

        Beginn der Ausbildung: 01. August des jeweiligen Jahres

        Ablauf der Ausbildung:
        praktische Ausbildung im gemeinsamen Kommunalarchiv der Stadt Minden und des Kreises Minden-Lübbecke
        theoretische Ausbildung an der Berufsschule in Dortmund oder Hannover

        Lerninhalte:

        Ordnung, Erschließung, Magazinierung von Archiv- und Sammelgut
        Benutzungsdienst
        Lesen alter Handschriften
        Recherchetechniken und Archivierungsprogramme
        Arbeitsorganisation und Bürowirtschaft

        Vergütung:

        1. Ausbildungsjahr: 918,26 Euro/ Monat
        2. Ausbildungsjahr: 968,20 Euro/ Monat
        3. Ausbildungsjahr: 1014,02 Euro/ Monat
        zzgl. Jahressonderzahlung und vermögenswirksame Leistungen

        Urlaubstage:
        29

        Informationen über die Ausbildung erteilt:
        Andrea Krüger unter Tel. 0571/ 89 643 oder E-Mail .

        Praktika:
        Praktika im Kommunalarchiv sind möglich. Interessierte wenden sich bitte an Andrea Krüger, Tel. 0571/ 89 643 oder E-Mail .



        Historische Akten und Dokumente faszinieren die 19-jährige Lena. Deshalb hat sie sich auf die Ausbildung zur Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste beworben. Mit Erfolg: Inzwischen ist Lena Auszubildende im Kommunalarchiv der Stadt Minden und des Kreises Minden-Lübbecke.


        Warum hast Du Dich für die Ausbildung entschieden?

        Lena: "Schon immer habe ich mich für geschichtliche Zusammenhänge interessiert. Bei einem Praktikum im Stadtarchiv hatte ich die Akten dann in der Hand, durfte sie umbetten und in ihnen blättern. Ich habe schnell gemerkt, dass mir die Arbeit Spaß macht und auch, dass mir das Team gefällt. Deshalb habe ich mich dann auch um den Ausbildungsplatz beworben.

        Obwohl mir die Arbeit im Archiv liegt, finde ich gut, dass ich später nicht darauf festgelegt bin. Als Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste kann man auch in vier weiteren Bereichen arbeiten: In der Bibliothek, in Bildagenturen sowie den Bereichen „Information und Dokumentation“ und Medizinische Dokumentation."

        Wie ist Deine Ausbildung strukturiert?
        Lena: "In meiner praktischen Ausbildung wurde ich nach und nach an meine Aufgaben herangeführt: Schließlich musste ich das Archiv in seiner Struktur und Ordnung und seinen Bestand kennenlernen. Am Anfang habe ich die Verzeichnung von Massenakten erledigt und einfache Rechercheaufträge von Benutzern bearbeitet – zunächst mit und später ohne die Unterstützung von Kollegen. Inzwischen kümmere ich mich auch um die gezielte Aktenverzeichnung.

        Da ich mit historischen Dokumenten arbeite, musste ich mir zunächst die deutsche Kurrentschrift aneignen. Das ist einfach ein Muss. Zu Beginn meiner Ausbildung konnte ich die Schrift gar nicht lesen, inzwischen entziffere ich auch die krakelige Schrift des ehemaligen Bürgermeisters Kleine. Das habe ich nicht zuletzt den Kollegen zu verdanken. Einmal pro Woche kommen wir zu einer Leseübung zusammen: Ein Kollege bereitet dafür einen Text vor, den wir dann gemeinsam transkribieren. Das steigert natürlich die Routine.

        Zwischen den Praxisphasen im Kommunalarchiv habe ich Blockunterricht an einer Berufsschule in Hannover. Dort lerne ich wesentliche Grundlagen, die mir bei meiner späteren Tätigkeit als Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste weiterhelfen."

        Was sollten andere Bewerber mitbringen?

        Lena: "Archivarbeit ist vor allem ein Bürojob und findet vorrangig am Schreibtisch statt – das muss man mögen. Da man im Archiv viel mit historischen Dokumenten arbeitet, sollte man sich sicherlich für historische Zusammenhänge interessieren. Auch sorgfältiges und sehr genaues Arbeiten sollte einem liegen."


      • Fachangestellte*r für Medien- und Informationsdienste - Fachrichtung: Bibliothek

        Bewerbungsvoraussetzungen: 
        Guter Hauptschulabschluss/Fachoberschulreife
        Mindestschulnote „befriedigend“ im Fach Deutsch (Maßgeblich ist das letzte Schulzeugnis. Sofern es sich dabei um ein Berufsschulzeugnis handelt, reich bitte auch das Zeugnis der zuletzt besuchten allgemeinbildenden Schule ein.)


        Darüber hinaus solltest Du mitbringen:
        Leidenschaft für Bücher, Interesse an Medien
        Teamfähigkeit und Freude am Umgang mit Menschen
        Grundlegende EDV-Kenntnisse

        Tätigkeiten nach der Ausbildung:
        Beschäftigung als Fachangestellte/r einer öffentlichen oder wissenschaftlichen Bibliothek

        Dauer der Ausbildung: 3 Jahre

        Beginn der Ausbildung: 01. August des jeweiligen Jahres

        Ablauf der Ausbildung:
        Praktische Ausbildung in der Ausbildungsbibliothek
        Theoretische Ausbildung am Berufskolleg in Dortmund
        Im Wandel: Durch die rasanten Entwicklungen im Mediensektor hat sich auch das Berufsbild der Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste geändert.

        Lerninhalte:

        Erwerb, Erschließung und Bearbeitung von Medien
        Benutzungsdienst und Informationsvermittlung
        Informations- und Kommunikationssysteme
        Öffentlichkeitsarbeit und Werbung
        Kommunikation und Kooperation
        Arbeitsorganisation und Bürowirtschaft

        Vergütung:

        1. Ausbildungsjahr: 918,26 Euro/ Monat
        2. Ausbildungsjahr: 968,20 Euro/ Monat
        3. Ausbildungsjahr: 1014,02 Euro/ Monat
        zzgl. Jahressonderzahlung und vermögenswirksame Leistungen

        Urlaubstage: 29

        Informationen über die Ausbildung erteilt:
        Andrea Krüger unter Tel. 0571/ 89 643 oder E-Mail .

        Praktika:
        Praktika in der Stadtbibliothek sind möglich. Interessierte wenden sich bitte an Andrea Krüger, Tel. 0571/ 89 643 oder E-Mail

      • Gärtner*in - Fachrichtung: Friedhofsgärtnerei

        Bewerbungsvoraussetzungen:
        Hauptschulabschluss/ Fachoberschulreife

        Darüber hinaus solltest Du mitbringen:
        Interesse an Pflanzen und deren Pflege
        Spaß am Arbeiten im Freien

        Tätigkeiten nach der Ausbildung:

        Einsatz in Einrichtungen des Bestattungswesens

        Dauer der Ausbildung:
        3 Jahre

        Beginn der Ausbildung: 01. August des jeweiligen Jahres

        Ablauf der Ausbildung:
        Praktische Ausbildung im Bereich Grünanlagen und Bestattungswesen der Städtischen Betriebe Minden
        Theoretische Ausbildung am Wilhelm-Normann-Berufskolleg in Herford

        Überbetriebliche Lehrgänge und Praktika

        Lerninhalte:
        Grabstätten anlegen, pflegen und erneuern
        Bedeutung von Lebensräumen für Mensch, Tier und Pflanze
        Bedeutung und Ziele des Natur- und Umweltschutzes
        Trauergebinde und Dekorationen anfertigen

        Vergütung:
        1. Ausbildungsjahr: 918,26 Euro/ Monat
        2. Ausbildungsjahr: 968,20 Euro/ Monat
        3. Ausbildungsjahr: 1014,02 Euro/ Monat 
        zzgl. Jahressonderzahlung und vermögenswirksamer Leistungen

        Urlaubstage:
        29

        Informationen über die Ausbildung erteilt:
        Dagmar Hartmann unter Tel. 0571/ 89 216 oder E-Mail .

        Praktika:
        Praktika sind möglich. Interessierte wenden sich bitte an Dagmar Hartmann, unter Tel. 0571/ 89 216 oder E-Mail .



        Meike (23) hat ihre Ausbildung zur Gärtnerin bei den SBM absolviert und wurde anschließend übernommen. Wenn ein geliebter Mensch stirbt, ist es für die Hinterbliebenen wichtig, für eine angemessene Ruhestätte zu sorgen. Die Friedhofsgärtner/innen der Städtischen Betriebe Minden (SBM) stehen den Angehörigen bei dieser Aufgabe beratend zur Seite. Vor allem aber fallen Tätigkeiten der Grabpflege und -gestaltung sowie die Pflege des Rahmengrüns in ihren Aufgabenbereich. Ganz besonders gefallen ihr das Arbeiten an der frischen Luft und die Möglichkeit, kreativ zu gestalten.

        Warum hast Du Dich für die Ausbildung entschieden?
        Meike: „Eigentlich bin ich eher durch Zufall auf die Stellenausschreibung aufmerksam geworden. Damals war für mich klar, dass ein Bürojob für mich nicht infrage kommt. Ich wollte etwas Handwerkliches machen. Auch dass man hier auf dem Friedhof viel an der frischen Luft arbeitet, war ein Argument. Wie weit die Ausbildung tatsächlich gefächert ist, ist mir erst nach und nach klar geworden. Inzwischen habe ich meine Ausbildung ja schon abgeschlossen. Vor zwei Jahren wurde ich übernommen. Besonders mag ich, dass ich kreativ gestalten kann. Unter anderem berate ich die Angehörigen bei der Gestaltung der Gräber. Auch größere Grabanlagen habe ich schon geplant, z.B. eine Grabanlage für Totgeborene im Rahmen des Projekts „Sternenkinder“.“

        Wie ist die Ausbildung denn strukturiert?
        Meike: „Die Ausbildung dauert drei Jahre. Auf den Friedhöfen habe ich unter anderem Grabpflege und -gestaltung sowie die Pflege des Rahmengrüns kennen gelernt. Außerdem habe ich mich mit verschiedenen Bestattungsvarianten vertraut gemacht: Z.B. gibt es halbanonyme Grabanlagen, Streubeete oder einen Urnenhain – bis zu meiner Ausbildung war mir nicht bewusst, wie vielfältig die Möglichkeiten sind. Ein Teil der praktischen Ausbildung findet übrigens in einem Partnerbetrieb statt – dort lernt man alles, was mit Pflanzenaufzucht zu tun hat, z.B. wie man Pflanzen setzt und pikiert. Auch Grundlagen der Floristik werden vermittelt. Ein- bis zweimal pro Woche habe ich die Berufsschule in Herford besucht. Zusätzlich gehören zu der Ausbildung drei überbetriebliche Lehrgänge, in denen technische Inhalte aber auch Pflanzenkunde vermittelt werden.“

        Was sollten andere Bewerber mitbringen?
        Meike: „Man sollte es auf jeden Fall lieben, draußen zu arbeiten – und das nicht nur bei Sonnenschein, sondern auch zur kalten Jahreszeit. Außerdem braucht man viel Sensibilität und Einfühlungsvermögen. Schließlich hat man es mit Angehörigen zu tun, die gerade den Tod eines nahestehenden Menschen verkraften müssen. Als Friedhofsgärtner beraten wir die Angehörigen und unterstützen bei der Entscheidung für eine Bestattungsmöglichkeit. Da ist es wichtig, sehr genau zuzuhören und sich in die Angehörigen hineinzuversetzen, damit wir ihnen eine passende Grabanlage vorschlagen können. Gerade wenn der Todesfall überraschend ist, sind viele Fragen zu klären. Sich dafür Zeit zu nehmen, gehört zu meinem Beruf einfach dazu.“


      • Straßenwärter*in

        Bewerbungsvoraussetzungen:
        Hauptschulabschluss/ Fachoberschulreife

        Darüber hinaus solltest Du mitbringen:
        Neigung zur Arbeit im Freien
        Teamfähigkeit
        handwerkliches Geschick

        Tätigkeiten nach der Ausbildung:
        Einsatz in einer Kolonne der Straßenunterhaltung

        Dauer der Ausbildung: 3 Jahre

        Beginn der Ausbildung: 01. August des jeweiligen Jahres

        Ablauf der Ausbildung:
        praktische Ausbildung auf dem Bauhof der Städtischen Betriebe Minden
        theoretische Ausbildung am Carl-Severing-Berufskolleg in Bielefeld
        überbetriebliche Lehrgänge

        Lerninhalte:
        Mauern und Pflastern
        Betonsanierung
        Baustellen sichern
        Straßenunterhaltung
        Winterdienst
        Gärtnerei, Grünflächenpflege, Ökologie (Grundlagen)
        Verkehrszeichen anbringen und warten

        Vergütung:
        1. Ausbildungsjahr: 918,26 Euro/ Monat
        2. Ausbildungsjahr: 968,20 Euro/ Monat
        3. Ausbildungsjahr: 1014,02 Euro/ Monat
        zzgl. Jahressonderzahlung und vermögenswirksame Leistungen

        Urlaubstage: 29

        Informationen über die Ausbildung erteilt:
        Dagmar Hartmann unter Tel. 0571/ 89 216 oder E-Mail .

        Praktika:
        Praktika sind möglich. Interessierte wenden sich bitte an Dagmar Hartmann, Tel. 0571/ 89 216 oder E-Mail .



        Philipp entschied sich für eine Ausbildung als Straßenwärter bei den Städtischen Betrieben Minden. Die Arbeit an der frischen Luft sowie mit großen Fahrzeugen und Maschinen reizte den 19-jährigen Philipp. Er entschied sich für eine Ausbildung als Straßenwärter bei den Städtischen Betrieben Minden.

        Warum hast Du Dich für die Ausbildung entschieden?
        Philipp: „Dass ein Bürojob für mich nicht das Richtige ist, war mir schon früh klar. Als Straßenwärter ist man viel in Bewegung und arbeitet an der frischen Luft. Außerdem ist der Beruf sehr vielfältig: Wir asphaltieren, splitten und pflastern städtische Straßen, Flächen und Gehwege. Zur kalten Jahreszeit sind wir für den Winterdienst zuständig und kümmern uns gelegentlich um die Baumpflege. Manchmal kontrollieren wir auch die Straßen in städtischer Trägerschaft. Während meiner Ausbildung lerne ich die unterschiedlichen Arbeitsbereiche kennen – zum Beispiel war ich mit der Teer-, Pflaster- und Streckenkolonne unterwegs.“

        Was sollten andere Bewerber mitbringen?

        Philipp: „In meinem Job sind Flexibilität und Teamfähigkeit wichtig – schließlich rückt man zum Pflastern oder Asphaltieren in Kolonnen von vier bis sechs Leuten aus. Da muss man schon Hand in Hand arbeiten, damit die Abläufe reibungslos funktionieren. Außerdem sollte man gute Mathekenntnisse mitbringen. So müssen Gefälle oder Pflasterflächen genau berechnet werden.“


      • Vermessungstechniker*in

        Bewerbungsvoraussetzungen:
        Fachoberschulreife

        Darüber hinaus solltest Du mitbringen
        mathematisches Verständnis
        Interesse fürs Zeichnen und Lesen von Karten und Plänen
        Tätigkeiten nach der Ausbildung:
        Einsatz im Kataster- und Vermessungswesen

        Dauer der Ausbildung:
        3 Jahre

        Beginn der Ausbildung: 01. August des jeweiligen Jahres

        Ablauf der Ausbildung:
        praktische Ausbildung im Kataster- und Vermessungswesen
        theoretische Ausbildung am Carl-Severing-Berufskolleg in Bielefeld

        Lerninhalte:
        vermessungstechnische Berechnungen
        Zeichnen und Schriftübungen
        maßstabsgetreues Zeichnen von Karten
        Vermessungsarbeiten im Innen- und Außendienst
        Auswertung und Übernahme von Vermessungen in das Liegenschaftskataster

        Vergütung:
        1. Ausbildungsjahr: 918,26 Euro/ Monat
        2. Ausbildungsjahr: 968,20 Euro/ Monat
        3. Ausbildungsjahr: 1014,02 Euro/ Monat
        zzgl. Jahressonderzahlung und vermögenswirksamer Leistungen

        Urlaubstage: 29

        Informationen über die Ausbildung erteilt:

        Andrea Krüger unter Tel. 0571/ 89 643 oder E-Mail .

        Praktika:
        Praktika sind möglich. Interessierte wenden sich bitte an Andrea Krüger, unter Tel. 0571/ 89 643 oder E-Mail .



        Patrick macht seit August 2010 bei der Stadt Minden eine Ausbildung zum Vermessungstechniker.Straßen, Grundstücke und Kanäle vermessen, Daten sammeln und Pläne erstellen – das sind Aufgaben von Vermessungstechnikerinnen und -technikern. Patrick, 24, lernt diesen Beruf bei der Stadt Minden von der Pike auf.

        Warum hast Du Dich für die Ausbildung entschieden?
        Patrick: "Ich war immer schon technisch interessiert. Mein Lieblingsfach war Mathematik. Mit 15 oder 16 habe ich über Bekannte das Berufsbild des Vermessungstechnikers kennen gelernt. Relativ schnell war mir klar – das könnte etwas für mich sein.

        Inzwischen ist Vermessungstechniker mein absoluter Traumberuf. Nur in den ersten Tagen meiner Ausbildung war ich etwas verunsichert: Ich musste erst einmal lernen, die komplexen Pläne zu lesen – die erschließen sich für den Laien nicht ohne Weiteres. Die Kollegen haben mich aber gut eingeführt und mir viele Materialien zur Einarbeitung zur Verfügung gestellt. Nach zwei bis drei Wochen hatte ich mir wichtige Grundlagen angeeignet und meine Begeisterung war geweckt."

        Was lernst und machst du in der Ausbildung?
        Patrick: „‚Was macht ein Vermessungstechniker eigentlich den ganzen Tag?‘, das werde ich auch in meinem Freundeskreis wieder und wieder gefragt (lacht). Um meinen Beruf zu erklären steige ich oft so ein: ‚Vermessungstechniker – das sind die Typen, die mit Messgeräten am Straßenrand stehen und von denen die meisten Autofahrer denken, dass sie blitzen. Eigentlich messen wir aber nur die Umgebung ab.‘

        In der Praxis sind die Tätigkeiten eines Vermessungstechnikers natürlich deutlich vielfältiger: So kann man im Außendienst oder am Schreibtisch eingesetzt werden. Im Außendienst vermisst man z.B. Straßen, Grundstücke oder Kanäle. Wurde beispielsweise ein neuer Kanal gebaut, vermessen wir dessen Höhen und Koordinaten, um aus diesen Daten den Durchmesser zu berechnen. Wir überprüfen so die Passgenauigkeit von Plänen oder stellen den Abwasserbetrieben unsere Zahlen zu weiteren Berechnungen zur Verfügung.

        Manchmal nehmen wir auch 3D-Modelle von Straßen auf, damit bei der Planung und Ausführung von Bauarbeiten besser geplant und kalkuliert werden kann. Das war beispielsweise zur Vorbereitung der großen Baumaßnahme in der Bäckerstraße erforderlich. Im Innendienst werden die Ergebnisse solcher Vermessungen dann in detailgetreue Pläne umgesetzt.“

        Was sollten andere Bewerber mitbringen?
        Patrick: "Als Vermessungstechniker braucht man v.a. ein gutes Gespür für Zahlen sowie viel Liebe zum Detail. Schließlich kommt es bei der Erstellung von Plänen genauso wie bei der Vermessung von Straßen und Grundstücken auf Genauigkeit an. Auch ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen ist ein Muss. Für die Erstellung von exakten, gut leserlichen Plänen ist es hilfreich, gut zeichnen zu können. Noch wichtiger sind grundlegende PC-Kenntnisse. Da heutzutage die meisten Pläne mit Computerprogrammen erstellt werden, sollte man sich im Umgang mit neuer Software nicht allzu schwer tun."


    • © 2016 Stadt Minden