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MS Wissenschaft macht vom 28. bis 30. Juni in Minden fest

1. Juni 2016 | Minden. Auch in diesem Jahr (zuletzt im Sommer 2015) macht die „MS Wissenschaft“ auf ihrer Anfang Mai begonnenen Tour durch die Bundesrepublik Deutschland in Minden Halt. Das Ausstellungsschiff kann vom 28. bis 30. Juni an der Liegestelle Fuldastraße täglich zwischen 10 und 19 Uhr besucht werden.

  • Schulen haben die Möglichkeit, Klassen für eine geführte Besichtigung (ab 9 Uhr möglich) anzumelden. Die Ausstellung steht in diesem Jahr unter dem Schwerpunkt „Meere und Ozeane“. Sie bedecken 71 Prozent der Erde und sie sind ihr größter Lebensraum. Die Existenz der Menschen ist auf vielfältige Weise mit dem Schicksal der Meere und Ozeane verknüpft. Das möchte die Ausstellung verdeutlichen.

    Das 103 Meter lange Frachtschiff wird jedes Jahr vom Bundesministerium für Bildung und Forschung auf den Weg geschickt. Es steckt voller Ideen und neuer Erkenntnisse. Dieses Jahr gehen die Ausstellungsbesucher der „MS Wissenschaft“ auf eine Forschungsexpedition: Sie tauchen ein in die beeindruckende Welt der Meere und Ozeane, erkunden Lebensräume wie Küste, Hochsee, Tiefsee oder Eismeer und bekommen einen Einblick in die vielseitige Arbeit von Forscherinnen und Forschern. Die Ausstellung zeigt, welche Bedeutung die Weltmeere für das Klima haben, welche Rolle sie als Rohstoffquelle spielen und wie wir die Ozeane schützen und sinnvoll nutzen können, ohne sie auszubeuten. Das Motto heißt: „Entdecken, ausprobieren, mitmachen!“

    Die Ausstellungsstücke laden zum Entdecken und Ausprobieren ein: Bei einem Spiel zum Thema Überfischung können die Besucherinnen und Besucher herausfinden, wie nachhaltiger Fischfang
    funktioniert. Mit einer Virtual-Reality-Brille tauchen sie durch ein tropisches Korallenriff und erkunden,
    welche Tiere dort leben und wodurch deren Lebensraum gefährdet wird. Im Tiefseekino entdecken sie, was für Kreaturen sich in vollkommener Finsternis tausende Meter tief am Meeresgrund tummeln. Gezeigt wird auch, wie lange es dauert, bis Alltagsmüll wie Windeln oder Styroporverpackungen im Meer abgebaut werden. In einem Wasserbecken kann man ausprobieren, wie sich Seenotrettungsschiffe nach dem Kentern selbst wieder aufrichten. Und wer Lust auf Bewegung hat, kann durch Hüpfen, Stampfen und Springen kleine Erdbeben auslösen und dabei erfahren, wie Beben unter Wasser gemessen werden.

    Gruppenanmeldungen können unter www.ms-wissenschaft.de/tour unter dem jeweiligen Stadtnamen erfolgen.

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