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Viel neue Musik und viel Flair beim WESERLIEDER Open Air 2017

Das Jahr 2016 hat dem Weserlieder Open Air erneut einen Besucherrekord beschert. Auf dem neuen und größeren Gelände an der Weserpromenade tummelten sich an beiden Veranstaltungstagen jeweils gut 5.000 Besucher*innen. Daran will man 2017 anknüpfen.

  • Auch bei der 15. Auflage des Kult-Festivals wieder ein abwechslungsreiches und hochklassiges Line-Up mit insgesamt neun Bands. Mit WHO KILLED BRUCE LEE aus Beirut/Libanon kommt am Samstagabend einer der wohl  interessantesten neuen Acts auf dem internationalen Musikmarkt an die Weser und wird auch dort sicher für viel Wirbel sorgen. RADIO HAVANNA – Headliner am Freitag - mischen Punk, Rock und Pop zu einem perfekten Party-Mix, bei dem die Message nicht zur kurz kommen wird. Natürlich wird auch die regionale Musikszene bei der 15. Auflage des Kult-Festivals vertreten sein. So eröffnet mit THE CRACKLINS erneut eine junge Band aus der Region das Kult-Open Air und auch die RED TAPE TENDENCIES dürfen endlich die Weserliederbühne rocken.

    Wer bei den ersten Weserliedern dabei war, wird bestätigen können: Vieles hat sich seit dem ersten Festival in 2003 geändert. Eins ist aber über all die Jahre geblieben: Der Eintritt ist noch immer frei. Der Verein Weserlieder Kultur e.V. als Veranstalter und die inzwischen rund 100 Helfer*innen engagieren sich nach wie vor ehrenamtlich für das Festival.

     

    DER FREITAG

    Freitag wird eine junge Band aus Lübbecke das Weserlieder Open Air eröffnen. Will man der Musik von THE CRACKLINS einen Namen geben, dann lässt sich diese wohl am besten mit dem Begriff „Postgrunge" beschreiben. Was das bedeutet, erkennt man an den Vorbildern der Band, zu denen Nirvana, die Foo Fighters, aber auch Tame Impala oder die Red Hot Chili Peppers gehören.

    KRACHTOT beschreiben sich selbst als drei emotionsgeladene Flegel aus deiner Nachbarschaft, mit der Leidenschaft für Independent Noise, Progressive Rock und Texten über Schmerz. Die Besucher*innen erwartet 45 Minuten Krach in A-Moll,  intensive Musik für Herz und Hirn. Und fürs Tanzbein.

    Später spielt zur besten Partyzeit eine Band, die immerhin Support-Shows mit den Toten Hosen und eine USA-Tour in ihrer Biographie vorweisen kann. Mit der Erfahrung von weit über 400 Gigs im Gepäck reisen RADIO HAVANNA erstmals in die Weserstadt. Ihnen gelingt das Kunststück, Punk, Rock und Pop zu einer absolut partytauglichen Mixtur zu mischen.

    Bei der letzten Band des Abends SCHAFE & WÖLFE geht es ausschließlich um Musik, gebissen wird nicht. Die ursprünglich aus Lemgo stammende Band war seit ihrer Gründung in 2012 viel unterwegs. Im vergangenen Jahr hat man sich ein Stück weit neu erfunden, was auf dem Debütalbum „Lebenswerk X“ hörbar ist. Bei SCHAFE & WÖLFE treffen erwachsene Synthesizer- und Gitarrenklänge auf Beats, die ein wenig an New Order oder Depeche Mode erinnern. Ein äußerst tanzbarer Act zum Abschluss des ersten Festivaltags.

     

    DER SAMSTAG

    Der Samstag beginnt mit einem besonderen Moment: mit PÊL. Wie viele andere Menschen mussten auch Khaled Suliman, Azad Pola und Alan Feyssal vor dem sinnlosen Krieg in Syrien fliehen und nur der Zufall brachte sie nach Minden. Hier angekommen hatten sie vor allem einen Wunsch: Sie wollten schnell wieder - wie zuvor in ihrer Heimat - zusammen Musik machen. Kurze Zeit später folgten die ersten Auftritte in verschiedenen deutschen Städten und auch in Minden. Die Band spielte sich mit modern arrangierten kurdischen Folksongs in die Herzen derer, die sich auf diese spannende Mischung aus Tradition und Moderne einlassen.

    Die zweite Band des Samstagabends muss man eigentlich nicht vorstellen, denn seit Jahren gehören sie unverzichtbar zur Mindener Szene. RED TAPE TENDENCIES spielen dennoch zum ersten Man auf dem Weserlieder Open Air. Konsequent gehen Bill Marzog (Bass), Sven Leipold (Drums) und Felix Quebbemann (Vocals, Guitar) ihren Weg, beim dem „Alternative Rock“ das Grundgerüst ihrer Songs bildet - im Proberaum und auf den Bühnen der Republik.

    Bei JAIL JOB EVE sind die Blues-Wurzeln jederzeit spürbar und doch macht die Band irgendetwas anders. Wer sie live erlebt, der wird begeistert sein von diesem energetischen Cocktail aus Blues, Rock und fesselndem Gesang. Die fünf Osnabrücker Musiker spielen rockige Powernummern und malerische Bluesstücke voller spannender Klänge und Geschichten. In ihrer Show zünden Victoria Semel (Gesang), Benedikt Schlereth (Gitarre), Jens Niemann (Keyboard), Laurenz Gust (Bass) und Josef Röhner (Schlagzeug) ein wahres Feuerwerk.

    WHO KILLED BRUCE LEE aus Beirut/Libanon zählen zu den interessantesten neuen Acts auf dem internationalen Markt und sorgten in den vergangenen Monaten für viel Wirbel. Seit sie im Oktober 2015 Deutschland zu ihrer europäischen Wahlheimat gemacht haben, um von hier aus ihre Version des Rock’n’Roll in die Welt zu verbreiten, verdrehen WHO KILLED BRUCE LEE allen die Köpfe.

    Für den Abschluss des Festivals hat man sich auch in diesem Jahr wieder etwas Besonderes überlegt. LION O. KING ist ein echtes Unikat. Erdig, witzig, mit einer Hammerstimme, die sowohl dunkel wie ein Grab als auch süß wie ein Frühlingsmorgen klingen kann. Aufgewachsen in New York City, Berlin und Neapel, ist er ein Gentleman alter Schule. Ein Showmaster, ein Philosoph, der für das Wohl der Menschheit Kopf und Kragen riskiert, und der mit seiner Band „The Royal Wildcats“ die Fetzen fliegen lässt wie kein anderer. Dare to love: LION O. KING! Das klingt nach einem spannenden Abschluss eines abwechslungsreichen Festivals.

     

    Der Eintritt ist frei.


     

    Gelände:

    Weserpromenade Minden, direkt am linken Weserufer gelegen, eingegrenzt von KSG-Bootshaus, Weserstadion und MRV-Bootshaus.

    Gastronomie/Stände:

    Zwei große Bierstände, Biergarten mit Theke an der Weser, Cocktailstand, diverse Essensangebote (auch vegetarisch), Weserlieder-Restaurant, Merchandising-Stand, u.a.

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