Letzte Sonntagsführung durch die Ausstellung „Die Weser – Eine imaginäre Reise“

12. August 2019 | Minden. Die Ausstellung beschäftigt sich mit dem aufkommenden Tourismus im Wesergebiet ab dem frühen 19. Jahrhundert.

  • Die Sonderausstellung des Mindener Museums endet am Sonntag, 18. August. Aus diesem Grund bietet das Museum an diesem Tag um 14 Uhr noch einmal einen geführten Rundgang durch die Ausstellung an. Sie beschäftigt sich mit dem aufkommenden Tourismus im Wesergebiet ab dem frühen 19. Jh. 

    Während der Rhein sich schon um die Mitte des 19. Jahrhunderts zu einem touristischen Magneten entwickelt hatte, wurden die landschaftlichen Reize der Oberweser nur nach und nach entdeckt und in literarischen Texten und Reiseführen beschrieben. Prototyp für alle folgenden Publikationen war das Buch des in Rinteln geborenen Schriftstellers Franz Dingelstedt, der auch das Weserlied dichtete. In seinem „Das Wesertal von Münden bis Minden“ von 1838 werden romantische Landschaftsbeschreibungen, historische Informationen und praktische Tipps kombiniert. Dampfschiff und Eisenbahn ermöglichten nun immer mehr Menschen, zur Erholung oder zum Freizeitvergnügen zu reisen. Die Ausstellung im Mindener Museum zeichnet diese Entwicklung nach und unternimmt anhand von Grafiken des 19. Jh. und begleitenden Objekten eine imaginäre Reise auf und entlang der Weser. Neben der Darstellung markanter topographischer und städtebaulicher Merkmale zeigt sich in den Grafiken auch die Schwärmerei des frühen 19. Jh. für malerische Landschaften und die Faszination für die neuartige Technik der Dampfschiffe. Kosten inkl. Eintritt pro Erwachsenem 5, Euro, Inhaber von Jahreskarten 1 Euro pro Person. 

    Mindener Museum, Di.-So. 12-18 Uhr; Sonderöffnungszeiten für Gruppen auf Anfrage. Weitere Infos unter www.mindenermuseum.de oder 0571 / 9724020 oder .


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