Abgebrochener Baum im Simeonsglacis. Foto: Alfred Loschen

Astbruch im Botanischen Garten. Foto: SBM

Trockenstress an Stadtbäumen

2. August 2019 | Minden. Auch in Minden leiden die Bäume unter den extremen Folgen der Trockenheit. 

  • Wie schon im vergangenen Jahr, seien auch 2019 vermehrt Astbrüche an Bäumen festzustellen. Diese werden durch die anhaltende Trockenheit verursacht. Dabei werfen die Bäume nicht nur Totholz ab, sondern auch lebende Äste. „Dieses ist besonders im Straßenverkehr und auch in den Parkanlagen sowie im Glacis ein großes Problem für die Verkehrssicherheit. Da wir keine Anlagen sperren möchten, weisen wir darauf hin, dass es zu vermehrten Astbrüchen kommen kann“, so Denis Rinne von den Städtischen Betriebe Minden (SBM).

    Auch wenn die Bäume in dieser Zeit viel Schatten bieten, sei ein Aufenthalt unter den Bäumen nicht ungefährlich, warnen die SBM-Fachleute. Gerade bei Regen oder Wind können sich geschädigte Äste leicht lösen und herabfallen.

    Städtische Betriebe und Stadt Minden bitten daher die Bevölkerung, achtsam zu sein und gerade im Glacis eine erhöhte Vorsicht walten zu lassen. Für Informationen über gebrochene oder herabgefallene Äste sind die Städtischen Betriebe dankbar und nehmen gerne Hinweise unter der Telefonnummer 0571/89-932 entgegen.

    Zudem sind im gesamten Stadtgebiet einige Bäume komplett abgestorben. Auch dies sei auf die Trockenheit zurückzuführen, so der Bereich Grünflächen der SBM. Die trockenen Straßenbäume werden in Absprache mit der Kreisverwaltung entfernt. Dabei werde besonders auf brütende Vögel und andere Nester geachtet. Bei diesen Bäumen werde dann zunächst nur ein nötiger Sicherungsschnitt vorgenommen.

    Pressestelle der Stadt Minden, Telefon 0571 89204,

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