Öffentliche Mittagspausenführung durch die Ausstellung „Die Weser – Eine imaginäre Reise“

8. Juli 2019 | Minden. Die Ausstellung „Die Weser“ beschäftigt sich mit dem aufkommenden Tourismus im Wesergebiet ab dem frühen 19. Jahrhundert. 

  • Wie an jedem 2. Mittwoch im Monat findet auch am 10. Juli eine Mittagspausenführung im Mindener Museum statt. Ab 12.45 Uhr geht es für eine halbe Stunde auf eine imaginäre Weserreise. 

    Während der Rhein sich schon um die Mitte des 19. Jahrhunderts zu einem touristischen Magneten entwickelt hatte, wurden die landschaftlichen Reize der Oberweser nur nach und nach entdeckt und in literarischen Texten und Reiseführen beschrieben. Prototyp für alle folgenden Publikationen war das Buch des in Rinteln geborenen Schriftstellers Franz Dingelstedt, der auch das Weserlied dichtete. In seinem „Das Wesertal von Münden bis Minden“ von 1838 werden romantische Landschaftsbeschreibungen, historische Informationen und praktische Tipps kombiniert. Dampfschiff und Eisenbahn ermöglichten nun immer mehr Menschen, zur Erholung oder zum Freizeitvergnügen zu reisen. Die Ausstellung im Mindener Museum zeichnet diese Entwicklung nach und unternimmt anhand von Grafiken des 19. Jh. und begleitenden Objekten eine imaginäre Reise auf und entlang der Weser. Neben der Darstellung markanter topographischer und städtebaulicher Merkmale zeigt sich in den Grafiken auch die Schwärmerei des frühen 19. Jh. für malerische Landschaften und die Faszination für die neuartige Technik der Dampfschiffe. Die Darstellungen mit ihren hohen Auflagen, sind auch Indiz für den aufkommenden Massentourismus. 

    Die Führung kostet pro Person 3,50 Euro. Inhaber von Jahreskarten zahlen 1 Euro. 

    Weitere Infos unter www.mindenermuseum.de oder 0571 / 9724020 oder

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