Frühaufsteherführung durch die Ausstellung „Die Weser – Eine imaginäre Reise“

20. Mai 2019 | Minden. Die Ausstellung unternimmt anhand von Grafiken des 19. Jahrhunderts und begleitenden Objekten eine imaginäre Reise auf und entlang der Weser.


  • Am Donnerstag, den 23. Mai bietet das Mindener Museum wieder eine Führung für Frühaufsteher an. Um 8 Uhr können Besucher*innen den Tag mit einem Rundgang durch die aktuelle Sonderausstellung „Die Weser – eine imaginäre Reise“ starten. Nach dem ca. 45 Minuten dauernden Rundgang stehen für die Teilnehmer*innen Kaffee und Tee bereit.

    Während der Rhein sich schon um die Mitte des 19. Jahrhunderts zu einem touristischen Magneten entwickelt hatte, wurden die landschaftlichen Reize der Oberweser nur nach und nach entdeckt und in literarischen Texten und Reiseführen beschrieben. Prototyp für alle folgenden Publikationen war das Buch des in Rinteln geborenen Schriftstellers Franz Dingelstedt, der auch das Weserlied dichtete. In seinem „Das Wesertal von Münden bis Minden“ von 1838 werden romantische Landschaftsbeschreibungen, historische Informationen und praktische Tipps kombiniert.

    Dampfschiff und Eisenbahn ermöglichten nun immer mehr Menschen, zur Erholung oder zum Freizeitvergnügen zu reisen. Die Ausstellung im Mindener Museum zeichnet diese Entwicklung nach und unternimmt anhand von Grafiken des 19. Jahrhunderts und begleitenden Objekten eine imaginäre Reise auf und entlang der Weser. Neben der Darstellung markanter topographischer und städtebaulicher Merkmale zeigt sich in den Grafiken auch die Schwärmerei des frühen 19. Jahrhundert für malerische Landschaften und die Faszination für die neuartige Technik der Dampfschiffe. Die Darstellungen mit ihren hohen Auflagen, sind auch Indiz für den aufkommenden Massentourismus. Zitate aus Literatur und Reisepublikationen begleiten die Ausstellung.

    Die Teilnahme an der Frühaufsteher-Führung kostet 8 Euro inklusive Kaffee/Tee. Weitere Infos unter www.mindenermuseum.de oder 0571 / 9724020 oder

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