Bürger, Service, Politik

    Aktuelle Baumaßnahmen

    Hier bauen wir für Sie!

  • Kanalbaumaßnahmen:

    • MWK-Neubau "Königstraße" zwischen Königstraße und Simeonstraße

      Der Bauzustand der vorhandenen Mischwasserkanalisation in der Königstraße  zwischen Königswall und Simeonstraße macht eine Kanalerneuerung erforderlich. Diese Baumaßnahme erfolgt in offener Bauweise und ist vergleichbar mit dem Kanalbau in der Obermarktstraße vor einiger Zeit.

      Die Baumaßnahme ist in mehrere Bauabschnitte aufgeteilt, wobei mit der Ausführung des 01. und 02. Bauabschnittes der vom Kreuzungsbereich Königstraße / Königswall bis Königstraße Nr. 13 (Einfahrt zur Caritas) unter derzeit vorausgesetztem erfolgreichen Vergabeverfahren und unter Wettervorbehalt

      Ende Februar / Anfang März 2022

      begonnen wird. Der Kanalbau soll Anfang September 2022 abgeschlossen sein, wobei Behinderungen durch die räumliche Enge, die Vielzahl der vorhandenen Versorgungsleitungen und eine archäologische Fachbegleitung der Arbeiten zu zeitlichen Verzögerungen führen können. Zusätzlich zum Hauptkanal werden auch die Grundstücksanschlussleitungen zu den Gebäuden erneuert. In diesem Zusammenhang hat die Grundstücksentwässerungsabteilung der Städtischen Betriebe Minden bereits Kontakt zu den jeweiligen Anschlussnehmer*innen der Königstraße im 01. und 02. Bauabschnitt aufgenommen. 

      1. Bauabschnitt:


      2. Bauabschnitt:



      Hinweis: Nach Abschluss des Kanalbaus wird die Westfalen Weser Energie GmbH & Co. KG Fernwärmeleitungen vom Königswall herkommend bis zur Wohnbebauung Königsstraße 24 – 28 verlegen. 

      Zum Abschluss der Gesamtbaumaßnahme wird der Abschnitt der Königstraße zwischen Fröbelstraße und Umradstraße durch die Städtischen Betriebe Minden barrierefrei umgebaut. Mit der Fertigstellung dieser Arbeiten wird in der zweiten Jahreshälfte 2023 gerechnet. 

      Wichtig zu wissen:

      Im Zuge der Bauausführung wird die Königstraße während der beiden Bauabschnitte jeweils abschnittsweise auf einer Länge von etwa 25 m voll gesperrt sein, wobei sich die Vollsperrung entsprechend dem Baufortschritt vom Königswall Richtung Ritterstraße bewegen wird. Innerhalb des Baubereichs werden die Privatgrundstücke aber weiterhin immer fußläufig und für Rettungsfahrzeuge zu erreichen sein.

      Die derzeit bestehende Einbahnstraßenregelung in der Königstraße wird bauzeitlich zwischen Königswall und Ritterstraße aufgehoben und der sonst über die Königstraße stadteinwärts laufende Verkehr über die Ritterstraße geführt. Dadurch bleibt die Erreichbarkeit der Grundstücke jenseits des eigentlichen Baubereichs grundsätzlich erhalten.
      Bitte beachten Sie dazu die jeweilige Beschilderung vor Ort!

    • Neubau eines Regenrückhaltebeckens Schwabenring

      Am Schwabenring nördlich der Bastau und dem Südfriedhof, im Bereich des Baugebietes Harrelkämpe/Hans Gressel Weg, wird demnächst eine Regenwasserbehandlungsanlage gebaut.



      Es entsteht ein Regenrückhaltebecken mit Retentionsbodenfilter, das der Verbesserung der Wasserqualität in der Bastau dienen soll. 
      Grundlage ist das Niederschlagswasserbeseitigungskonzept der Städtischen Betriebe Minden. In diesem ist unter anderem geregelt, die Belastung der Gewässer durch die befestigten Straßenoberflächen zu reduzieren und die Einleitungsbedingungen in Bäche und Flüsse und damit die Wasserqualität der Gewässer zu verbessern.
      Durch den Neubau des Retentionsbodenfilters "RB Schwabenring" und die dort erfolgte Reinigung des Oberflächenwassers wird die Gewässerqualität der Bastau langfristig verbessert. Zudem wird durch eine gesteuerte Ableitung des Oberflächenwassers eine hydraulische Entlastung der Bastau bei stärkeren Regenereignissen erreicht.

      Das Vorhaben ist ein Teil verschiedener Maßnahmen wie z. B. die Renaturierung der Bastau oder das RBFB (Retentionsbodenfilterbecken) Zum Hopfengarten.


      Das Baufeld ist beengt, daher ist eine Sperrung des Schwabenrings nötig, um die Baustelle bedienen zu können. Fußgänger, Radfahrer und auch der motorisierte Verkehr werden entsprechend umgeleitet.

      Das Bauvorhaben beginnt am 27.09.2021. Für die Bauzeit sind ca. 5 Monate eingeplant; sie ist aber auch von den Witterungsverhältnissen abhängig.

  • Straßenbaumaßnahmen:

  • Brückenbaumaßnahmen:

    • Instandsetzung der Nordbrücke (Gustav-Heinemann-Brücke zwischen Werftstraße und Friedrich-Wilhelm-Straße)

      Es wurden im Zuge der Brückenprüfung gravierende Mängel an den Betonbauteilen und Lagern festgestellt. Daher muss die Brücke in verschiedenen Bauabschnitten instandgesetzt werden.Die Instandsetzung umfasst folgende Maßnahmen:

      - Abdichtung der Brückenoberseite 
      - teilweise Erneuerung des Fahrbahnbelages
      - Beschichten der Rad- und Gehwege
      -  Aufstockung der Geländer
      - Erneuerung des Fahrzeug-Rückhaltesystems an der Mittelkappe
      - Austausch defekter Lager
      - Böschungsbefestigung am "Alten Weserhafen"

      Während der Bauzeit ist in jeder Richtung eine Fahrbahn für PKW und LKW mit Tempo 50 frei. Dabei gibt es eine Verschwenkung je nach Bauabschnitt auf die nördliche oder südliche Fahrbahn. Größtenteils ist dazu die Auffahrt Richtung Dankersen gesperrt, teilweise auch die Abfahrt zur Werftstraße. Allerdings sind in der gesamten Bauzeit für den ÖPNV und Einsatzfahrzeuge die Ab- und Auffahrten geöffnet. 

    • Sanierung der Glacisbrücke

      Ab sofort und voraussichtlich bis zum 6. Mai ist die Glacisbrücke für alle Verkehrsteilnehmer gesperrt.

      Bei der regelmäßigen Routine-Untersuchung haben sich Mängel an der Standsicherheit ergeben, die sofortiges Handeln erfordern. Die notwendigen Sanierungsmaßnahmen finden an der Unterseite des Brückenüberbaus statt. Sie können nur unter ruhenden Lasten erfolgen, so dass eine Sperrung unumgänglich ist.

      Eine Umleitung für Fußgänger und Radfahrer ist ausgeschildert und führt über die Wesertorbrücke (Kaiserstraße).

  • Gewässermaßnahmen:

    • Fließgewässerentwicklung Bastau oberhalb der Ringstraße

      Vorabinformation
      Die Bastau als Nebenfluss der Weser ist ein übermäßig von Menschen geprägtes Gewässer ohne Anbindung an die sonst natürlichen Ufer-/Auenbereiche.


      Bastau vom Schwabenring, Blickrichtung West [SBM]

      Die EG-Wasserrahmenrichtlinie (EG-WRRL) fordert einen guten ökologischen und chemischen Zustand von Fließgewässern. Aus diesem Grund wird nun ein Abschnitt von 1,5 km von der Ringstraße bis nahe der Wettiner Allee überplant, um für Fauna und Flora, sowie für die Menschen ein attraktives, naturnahes Gewässer zu gestalten.


      Auszug Planungsunterlagen [SBM, Sönnichsen & Partner]

      Es werden großzügige Auenbereiche, Wasserwechselzonen und Strukturelemente wie Störsteine für die Änderung des Fließverhaltens, Totholz und Wurzelstubben als Rückzugsräume für Lebewesen geschaffen. Ebenso wird es Zugänge an das Gewässer zum Verweilen für Spaziergänger und Anwohner geben.

      Erhaltenswürdige Bäume sind in der Planung berücksichtigt, ebenso wird die Hochwassersituation nicht negativ beeinflusst. Artenschutzrechtliche- und Umweltbelange werden mit hoher Sensibilität in Abstimmung mit den Umweltfachbehörden behandelt. Habitateignung für die Avifauna (Vogelfauna), insbesondere für Höhlenbrüter und Greifvögel (Funktion als Horstbaum) wurden bereits untersucht. Ebenso eine mögliche Besiedlung von Fledermäusen. Im Untersuchungsgebiet konnten keine gefährdeten oder planungsrelevanten Arten nachgewiesen werden. Für Kohlmeisen und Gartenbaumläufer, die ihre potentiellen Nester immer wieder benutzen, werden Nistkästen in räumlicher Nähe angebracht. Im Zuge der geplanten Baumaßnahme werden selbstverständlich standortgerechte Neuanpflanzungen vorgenommen.

      Die wasserrechtliche Genehmigung ist erteilt, jedoch liegt der Stadt noch kein Förderbescheid des Landes vor. Ein konkreter Zeitpunkt kann leider nicht genannt werden, dennoch steht die Maßnahme laut der Bezirksregierung Detmold auf der Prioritätenliste im Förderprogramm. Somit kann die Bastaurenaturierung leider noch nicht ausgeschrieben werden. Sobald die Zuwendung freigegeben ist, werden auch finale Absprachen mit den unmittelbaren Grundstückseigentümern durchgeführt. Parallel wird nach einer Bodenverbringung gesucht, dieses muss aus Sorgfaltsgründen (Steuergelder) geklärt sein.

      Wir halten Sie über unsere Homepage und der lokalen Presse auf dem Laufenden. Selbstverständlich können Sie uns auch jederzeit kontaktieren.

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