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Leben in Minden

Frühe Hilfen

Frühe Hilfen - für einen guten Start ins Leben

  • Mit der Geburt eines Kindes stellen sich viele Fragen: Wer hilft mir, wenn mein Kind viel schreit oder schlecht schläft? Wo kann ich andere Mütter treffen? Gibt es Hilfe, wenn ich mich müde, erschöpft oder ratlos fühle? Wo gibt es finanzielle Unterstützung für mich und mein Kind?

    Frühe Hilfen zielen darauf ab, Entwicklungsmöglichkeiten von Kindern und Eltern in Familie und Gesellschaft frühzeitig und nachhaltig zu verbessern. Neben alltagspraktischer Unterstützung leisten Frühe Hilfen insbesondere einen Beitrag zur Förderung der Beziehungs- und Erziehungskompetenz von (werdenden) Müttern und Vätern. Damit tragen sie maßgeblich zum gesunden Aufwachsen von Kindern bei und sichern deren Rechte auf Schutz, Förderung und Teilhabe.

    • Babysprechstunde

      Die Babysprechstunden dienen Eltern mit Säuglingen und Kleinkindern als verbindliche Anlaufstelle im Stadtteil für Fragen rund um die Entwicklung und Gesundheit ihrer Kinder. Eine Familienhebamme und eine Kinderkrankenschwester stehen (werdenden) Eltern wöchentlich und ohne vorherige Terminabsprache zur Verfügung. Mütter und Väter können sich mit allen Gesundheitsfragen an die Fachfrauen wenden und sich zu Themen wie Schwangerschaft, Ernährung und/oder kindlicher Entwicklung vertraulich und kostenlos beraten lassen.

      Bei Bedarf können die Fachfrauen auch zu weiteren Angeboten im Netzwerk der Frühen Hilfen vermitteln.

      Babysprechstunde Rodenbeck
      Jeden Freitag von 9:00 bis 12:00 Uhr
      Am Kolk 13 in 32429 Minden
      Ansprechpartnerin Wiebke Stumme-Schäfer, Tel. 0176 52254518

      Babysprechstunde Rechte Weserseite
      Jeden Donnerstag von 9:00 bis 11:00 Uhr
      Im Quartiersbüro Am Grillepark, Am Exerzierplatz 7 in 32423 Minden
      Ansprechpartnerin Melanie Bradfisch-Mayer, Tel. 0151 26824802

       Babysprechstunde Bärenkämpen
      Jeden Dienstag von 9:00 bis 11:00 Uhr
      Im Begegnungszentrum Sieben Bauern 28a in 32425 Minden
      Ansprechpartnerin Melanie Bradfisch-Mayer, Tel. 0151 26824802

       In der aktuellen Corona-Pandemie werden die Sprechstunden in Bärenkämpen und auf der Rechten Weserseite nur telefonisch angeboten.

    • Babybegrüßungsdienst


      „PRIMA - Willkommen im Leben“ – seit Anfang 2012 bekommen Eltern von Neugeborenen auf Wunsch einen Besuch von Ehrenamtlichen des Kinderschutzbundes. In Zusammenarbeit mit der Stadt Minden, der Stadt Porta Westfalica sowie vielen Partnern des Kinderschutzbundes werden alle Neugeborenen in Minden und Porta Westfalica herzlich begrüßt! Alle Familien erhalten einen digitalen Ordner mit wertvollen Informationen rund um das Leben mit einem Kind sowie eine große Tasche mit nützlichen Geschenken.

      Weitere Informationen zum Babybegrüßungsdienst finden Sie auf der Internetseite des Kinderschutzbundes Minden - Bad Oeynhausen e.V.

    • „Rund um informiert“ – Elternabend für werdende Eltern


      Hurra, wir werden Eltern! Was nun? Wie funktioniert das Elterngeld? Was ist Elternzeit und wer kann sie beantragen? Mutterschutz? Geburtsvorbereitung? Kinderbetreuung? 

      Antworten auf all diese Fragen gibt der Informationsabend "Rund um informiert“. Werdende Eltern erhalten an diesem Abend gebündelte Informationen rund um die Elternschaft.  Hierbei stellen die Mitarbeiterinnen der Elterngeldstelle, der Frühen Hilfen, der Schwangerschafts- und Schwangerschaftskonfliktberatungsstellen sowie Hebammen des Krankenhauses unterschiedliche Unterstützungsmöglichkeiten vor, die während der Schwangerschaft und nach der Geburt in Anspruch genommen werden können. 

      Der Informationsabend findet regelmäßig an festen Terminen in den Geburtskliniken im Mühlenkreis statt. Die Teilnahme ist kostenfrei. 

    • Beratungsangebot

      Die Frühen Hilfen haben ein offenes Ohr für alle großen und kleinen Anliegen werdender Eltern und Eltern mit Kindern zwischen 0 und 3 Jahren. Die Mitarbeiterinnen hören Ihnen als Eltern zu und suchen gemeinsam mit Ihnen nach Lösungsmöglichkeiten, die für Sie als Familie passend sind.

      Unser Beratungsangebot ist kostenlos, freiwillig und auf Wunsch auch anonym. Um flexibel auf die Bedürfnisse junger Familien eingehen zu können, bieten die Frühen Hilfen mittwochs nachmittags eine Sprechstunde im Johannes Wesling Klinikum an. Zusätzlich finden Sprechzeiten im Rathaus sowie nach Absprache Beratungstermine und Hausbesuche statt.

    • Entlastungangebote

      Die Geburt eines Kindes kann das Leben ganz schön auf den Kopf stellen. Neben den vielen schönen Augenblicken gehören auch Momente dazu, in denen Eltern sich fragen, ob sie alles richtigmachen oder ob es „normal“ ist, wie es gerade zu Hause mit dem Baby so läuft. Oftmals ist es auch ganz schön anstrengend, sich im neuen Alltag mit dem Kind einzuleben.

      Die Frühen Hilfen wissen, dass all dieses zum Elternwerden dazu gehört und bieten daher vielfältige Entlastungs- und Unterstützungsmöglichen an, um Eltern auf ihrem Weg zu begleiten. Je nach individueller Situation überlegen die Mitarbeiterinnen der Frühen Hilfen gemeinsam mit den Familien, ob und welche Form der Unterstützung aktuell gerade passend ist.

      Neben dem Einsatz einer Familienhebamme oder einer Kinderkrankenschwester kommen verschiedenste Angebote für Familien in Frage. Dazu gehören u. a. die ehrenamtlichen Familienpaten vom Projekt PRIMA, Krabbelgruppen, Tagesmütter oder Tageseinrichtungen für Kinder, die Beratungsstelle für Familienfragen und natürlich verschiedene Angebote in enger Kooperation mit dem Gesundheitswesen.

      Die Teilnahme an allen Angeboten ist freiwillig.

    • Familienhebamme

      Die Familienhebammen Wiebke Stumme-Schäfer und Melanie Bradfisch-Mayer gehören seit 2019 zum Team der Frühen Hilfen

      Familienhebammen sind staatlich examinierte Hebammen mit einer Zusatzqualifikation. Diese befähigt sie dazu, Eltern und Familien in belastenden Lebenssituationen zu unterstützen. Sie gehen bis zu einem Jahr nach der Geburt des Kindes in die Familien, unterstützen bei der gesundheitlichen Versorgung und leisten dort psychosoziale Unterstützung.

      Unter anderem geben Familienhebammen Informationen und Anleitung zu Pflege, Ernährung, Entwicklung und Förderung des Kindes. Dabei binden sie alle Familienmitglieder ein. Die Familienhebammen vermitteln bei Bedarf weitere Hilfen. Sie sind damit für Familien wichtige Lotsinnen durch die zahlreichen Angebote der Frühen Hilfen.

      Wenn Sie sich Unterstützung durch eine Familienhebamme wünschen, nehmen Sie bitte Kontakt zu den Anprechpartnerinnen der Frühen Hilfen.

    • Familienkinderkrankenschwester

      Die Familienkinderkrankenschwestern sind Kinderkrankenschwestern mit einer Zusatzqualifikation. Sie sind präventiv tätig und setzen sich für ein gesundes Aufwachsen von Kindern ein.
      Die Familienkinderkrankenschwestern bieten praktische Unterstützung bei der Bewältigung des Alltags mit zu früh geborenen und/oder chronisch kranken Kindern und/oder Kindern mit Behinderung.
      Ziel ihrer Arbeit ist dabei immer die Stärkung der Eltern und die Aktivierung der Selbsthilfekräfte.

      Wenn Sie sich Unterstützung durch eine Familienkinderkrankenschwester wünschen, nehmen Sie bitte Kontakt zu den Ansprechpartnerinnen der Frühen Hilfen auf.

    • Netzwerk Früher Hilfen

      Das Netzwerk Frühe Hilfen umfasst viele lokale Akteure, die in ihrem beruflichen Kontext Kontakt zu Familien ab der Schwangerschaft und mit Kindern unter drei Jahren haben. 
      Auf Grundlage der gesetzlichen Vorgabe arbeiten die unterschiedlichen Professionen und Dienste fachübergreifend zusammen, um eine bedarfsgerechte Angebotsstruktur für junge Familien in Minden zu erreichen.

      Wenn Sie Interesse haben, im Netzwerk der Frühen Hilfen mitzuwirken, nehmen Sie bitte Kontakt zu den Ansprechpartnerinnen der Frühen Hilfen auf.

    • Fachtage

      Alle zwei Jahre veranstalten die „Frühen Hilfen“ des Kreisjugendamtes, der Städte Minden, Porta Westfalica und Bad Oeynhausen sowie das Gesundheitsamt des Kreises Minden-Lübbecke einen Fachtag, unter dem Titel „Für Prävention zu klein? Gesund aufwachsen im Mühlenkreis“.

      Der nächste Fachtag ist für September 2021 geplant. Nähere Informationen dazu werden rechtzeitig bekannt gegeben.

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